Versuchte Tötung: 22-Jähriger stellt sich der Polizei

Brutaler Angriff an der Gleiwitzstraße

Nach dem brutalen Angriff auf einen 50-jährigen Dortmunder an der Stadtbahnhaltestelle Gleiwitzstraße hat sich jetzt der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Der 22-Jährige aus Dortmund soll das Opfer vor zehn Tagen niedergeschlagen, getreten und lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

SCHARNHORST

, 14.08.2015, 11:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Treppenaufgang zur Stadtbahnstation Gleiwitzstraße soll der 22-Jährige sein Opfer angegriffen haben. Der 50 Jahre alte Dortmunder wurde lebensgefährlich verletzt.

Am Treppenaufgang zur Stadtbahnstation Gleiwitzstraße soll der 22-Jährige sein Opfer angegriffen haben. Der 50 Jahre alte Dortmunder wurde lebensgefährlich verletzt.

In einer gemeinsamen Presseerklärung haben Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mitgeteilt, dass sich ein 22-jähriger Dortmunder mit seinem Anwalt bereits am Mittwoch (12. August) der Polizei gestellt hat. Zu der Tat und dem möglichen Motiv wollte er jedoch keine Angaben machen. Seit Donnerstag sitzt der Dortmunder in Untersuchungshaft - wegen versuchten Totschlags.

Am 5. August (Mittwoch) gegen 22.30 Uhr war ein 50-jähriger Dortmunder an der Stadtbahnhaltestelle Gleiwitzstraße auf dem Treppenabgang angegriffen, geschlagen und gegen den Kopf getreten worden. Der Mann wurde schwer verletzt. Mittlerweile schwebt das Opfer nicht mehr in Lebensgefahr. 

Zweite Attacke auf das Opfer

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war dies bereits der zweite Angriff auf den Mann innerhalb weniger Tage. Ob der jetzt festgenommene Tatverdächtige auch hinter der ersten Attacke am 2. August (Sonntag) steckt, dazu konnte eine Polizeisprecherin am Freitag keine Auskunft geben. "Das ist jetzt Teil der Ermittlungen", sagte Nina Vogt auf Anfrage. 

Ermittler der Mordkommission hatten nach der Tat Bilder einer Überwachungskamera und Zeugenaussagen ausgewertet. Die Hinweise auf den 22-Jährigen als Tatverdächtigen verdichteten sich, doch der Mann war flüchtig, so die Polizeisprecherin. Die Ermittler erhöhten den Fahndungsdruck, immer mehr Zeugen wurden vernommen - bis sich der Dortmunder selbst stellte.

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