Veterinäramt entkräftet die Tierquälerei-Vorwürfe

Erntemarkt

HÖRDE Im der Diskussion um den Tierquälerei-Vorwurf auf dem Erntemarkt ist eine vorläufige Entscheidung gefallen: Das Veterinäramt der Stadt Dortmund attestierte dem Imker Ralf D. Schmidt eine artgerechte Haltung der Hoftiere. Tierschutzverein-Vorsitzende Erika Scheffer will an ihrer Klage jedoch festhalten.

von Von Peter Bandermann

, 28.10.2009, 16:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wollsäue in ihrem Stall auf dem Erntemarkt in Hörde.

Wollsäue in ihrem Stall auf dem Erntemarkt in Hörde.

Prüfer der Stadt begutachteten Tiere und Ställe mit eigenen Augen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Tiere gut gehalten worden seien.  Zudem könne Erika Scheffers Vorwurf, dass die nicht permanent beaufsichtigt worden seien, schon deshalb nicht zutreffen, weil die dauerhafte Beaufsichtigung nicht vorgeschrieben sei.

Erika Scheffer hatte den Eigentümer und Aussteller der Tiere, Imker Ralf D. Schmidt aus Sölde nach dem Erntemarkt Anfang Oktober angezeigt. Die Vorwürfe: Keine Aufsicht und keine Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere.