VfL AstroStars brauchen einen Sieg gegen "Herzöge"

Basketball: 2. Liga ProB

Die Suche nach einem dritten Amerikaner war für die VfL AstroStars wahre Detektivarbeit. Unter der Woche wurden sie fündig, und seit Donnerstag morgen ist Chavis Holmes in Bochum. Er soll die Probleme als Point Guard und Teamleader lösen.

BOCHUM

von Von Ralf Rudzynski

, 15.11.2013, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für Cham Korbi und die AstroStars ist am Doppelspieltag ein Sieg das Minimalziel.

Für Cham Korbi und die AstroStars ist am Doppelspieltag ein Sieg das Minimalziel.

Ob das schon am  Samstag (16.) im Kellerduell gegen die "Herzöge" aus Wolfenbüttel (18.30 Uhr, Rundsporthalle) möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Die Formalitäten rund um die Spielberechtigung sind trotz der Kürze der Zeit erledigt, der Stressfaktor mit Jetlag könnte jedoch noch stören.

Alles in allem ist Hans-Peter Diehr, Manager der Bochumer, jedoch erleichtert und der festen Überzeugung, nun den richtigen Mann gefunden zu haben: "Wenn sich Chavis Holmes in Bochum wohlfühlt, dann kann er die ProB rocken."

Der 27-Jährige bringt enorme internationale Erfahrung mit. Außer in seinem Heimatland sowie in Mexiko sorgte er auch in Europa schon für Furore, wo er in Spanien, Island un England spielte. "Seine Europa-Erfahrung ist sicherlich ein weiterer Pluspunkt", sagt der Manager.

Holmes dürfte Bochum auch als Sprungbrett in höhere Sphären sehen. Das Potenzial dazu hat er laut Diehr, der auf entsprechend gute Leistungen im Trikot der VfL AstroStars baut. Gleichzeitig macht Diehr deutlich, dass mit Holmes selbst im Falle eines Fehlgriffs die Suche nach dem dritten Amerikaner beendet ist.

40 starke Minuten

Erfolgreich wollen und müssen die Bochumer auch im Match gegen Wolfenbüttel sein. Gegen das Schlusslicht ist ein Sieg dringend erforderlich. Der Weg dorthin führt in erster Linie über 40 starke Minuten. Daran lässt auch Diehr keinen Zweifel: "Phasen mit fünf, sechs Minuten ohne Konzentration und Energie gehen in der Regionalliga, in der 2. Liga geht das nicht."

Das offenbarte jüngst zum wiederholten Male das Derby bei den Citybaskets in Recklinghausen. "Die Mannschaft hat sich sehr kritisch reflektiert", erwartet Hans-Peter Diehr nun eine positive Reaktion.