VfL-Damen dicht vor der Bundesliga-Rückkehr

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WAHLSTEDT Es wurde die erwartete Nervenschlacht, an deren Ende die Vorentscheidung um den Bundesliga-Aufstieg zu Gunsten der VfL-Damen gefallen ist. Im Spitzenspiel beim bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen TC RW Wahlstedt siegten die Zweitliga-Damen mit 7:2.

von Von Martin Jagusch

, 05.07.2009, 20:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maria Kondratieva siegte sowohl im Einzel wie auch im Doppel.

Maria Kondratieva siegte sowohl im Einzel wie auch im Doppel.

Während die Gastgeberinnen in Top-Besetzung antreten konnten, musste der VfL auf die erkrankte Zuzana Kucova und die verletzte Liana Ungur verzichten.

Aber schon in den Einzeln legten die Bochumerinnen den Grundstein zum Erfolg. Zwar unterlag Melinda Czink an Position eins gegen Julia Görges ebenso in zwei Sätzen wie Dominika Nociarova gegen Lydia Steinbach, doch die anderen vier Begegnungen gingen alle zugunsten des VfL aus.

Lucie Hradechka fertigte Romina Oprandi nach verlorenem ersten Durchgang mit zwei Mal 6:0 ab. Überhaupt keine Probleme hatte Maria Kondratieva in ihrem Spiel gegen Sandra Martinovic - 6:1 und 6:4 lauteten die Satzergebnisse. Auch Hanna Krampe benötigte den ersten Durchgang, um in Fahrt zukommen. Nach einem 5:7 gegen Katerina Vankova siegte Krampe mit 6:0 und 6:4. Ganz spannend wurde es beim Match zwischen Mona Barthel und Magdalene Kisczynska. Im entscheidenden dritten Durchgang lag Kisczynska schon mit 3:5 zurück, um am Ende noch mit 7:5 die Oberhand zu behalten.

So musste der VfL nur noch eine Doppelpartie für sich entscheiden. Und dies gelang Maria Kondratieva und Sophie Lefevre in überzeugender Manier: 6:3 und 6:1 lautete das Endergebnis. Damit war der erlösende fünfte Punkt unter Dach und Fach und die Bochumerinnen haben einen Riesenschritt in Richtung Bundesliga-Rückkehr gemacht. Auch das Doppel Czink/Hradecka siegte, ebenso wie Nociarova/Kiszczynka zum Abschluss.

Doch den Aufstieg schon als perfekt anzusehen, dagegen wehrte sich Inge Briegert: "Erst müssen wir noch gegen Berlin spielen und gewinnen."

Nicht gut zu sprechen war Team-Managerin Inge Briegert auf die Wahlstedterin Lydia Steinbach: "Sie hat sich auf dem Platz entsetzlich benommen und herumgeschrieen. Aber dies kennt man ja schon. Dennoch hat sich Nociarova davon aus dem Konzept bringen lassen." Lob ging dagegen an Hanna Krampe und Magdalene Kisczynska: "Beide haben ein Super-Match gezeigt."