VfL in Ingolstadt - Vorteil Heimschwäche?

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Heimschwäche und Auswärtsstärke heißen die Attribute, die in dieser Saison charakteristisch für den VfL Bochum und den FC Ingolstadt sind. Beide Mannschaften treffen am Dienstagabend im Audi-Sportpark (Anstoß 17.30 Uhr) aufeinander. Womit die Vorteile beim VfL Bochum liegen könnten.

BOCHUM

24.03.2014, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Darauf hofft nicht nur Peter Neururer, der am Montag vor dem Abflug der Mannschaft nach München auf die ähnlich gelagerte Problematik bei den Bayern hinwies. "Nach dem desaströsen Auftritt gegen Sandhausen haben wir wichtige Dinge besprochen. Die Mannschaft hat auch intern miteinander geredet. Außerdem werden wir mit Blick auf Ingolstadt einige Dinge verändern", erklärte der Trainer.

Diese Veränderungen betreffen aber nicht das Mannschaftsgefüge an sich. Dort wird es zwangläufig nur eine Änderung geben, weil Felix Bastians wegen Problemen mit der Plantarsehne verletzt ausfällt. Für ihn kommt Jonas Acquistapace in die Start-Elf und wird für Bastians auf der linken Seite verteidigen. Weitere personelle Maßnahmen, die womöglich mit der schwachen Heimleistung gegen Sandhausen zu begründen wären, hat Neururer nicht geplant. "Wenn ich alle aus der Mannschaft nehmen würde, die gegen Sandhausen schwach gespielt haben, hätte ich ein Problem", gab Bochums Trainer zu.

Latzas Laufleistung

Vielmehr gehe es jetzt darum, den Spielern Vertrauen zu schenken und ihnen damit zu signalisieren, dass die Verantwortlichen des Vereins an sie und einen erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt glauben. Schließlich hätten die zuletzt formschwachen VfL-Kicker im Auswärtsspiel beim VfR Aalen gezeigt, dass sie es auch anders können. Auch im Spiel gegen Sandhausen habe es niemanden im Team gegeben, "dem man hätte vorwerfen können, er habe sich nicht für den VfL eingesetzt". Exemplarisch nannte er Danny Latza. "Danny hat in diesem Spiel 13 Kilometer zurückgelegt. Ihm konnte man an diesem Abend vieles vorwerfen. Aber nicht, dass er nicht wollte."

Die Stimmungslage rund um die Castroper Straße bezeichnete Bochums Trainer durchaus als brisant und den Punktestand als bedenklich. "Ich habe aber schon Schlimmeres mitgemacht, da muss man nur auf die vergangene Saison blicken", so Neururer, der sogleich darauf verwies, diese Situation nicht wiederholen zu wollen. "Eine frühe Planungssicherheit für die neue Saison haben wir uns aber mit unserer Heimschwäche selbst verbaut."

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