VfL mit ungefährlicher Offensive

Im Test gegen Gladbach

Auch den dritten Test gegen einen Erstligisten innerhalb von sieben Tagen verlor der VfL Bochum - Am Samstagnachmittag gab es eine 0:2-Niederlage gegen den Bundesliga-Dritten Borussia Mönchengladbach.

BOCHUM

19.01.2014, 15:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfL mit ungefährlicher Offensive

Von Piotr Cwielong, hier im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach, erwartet Trainer Peter Neururer im Heimspiel gegen den SV Sandhausen eine besonders konzentrierte Leistung

Das Resultat spielte für Bochums Trainer Peter Neururer nur eine untergeordnete Rolle. "Ich bin zufrieden mit den Abläufen und der Gesamtentwicklung in dieser Woche", erklärte Neururer und verwies auf den unterschiedlichen Stand der Vorbereitung. Während der VfL erst in drei Wochen wieder den Liga-Spielbetrieb aufnimmt, erwarten die Gladbacher bereits am Freitagabend den FC Bayern zur Fortsetzung der Liga-Spiele.

Wie angekündigt ließ der VfL-Trainer wieder jedem seiner Feldspieler einen 45-minütigen Einsatz zukommen, nur Kapitän Andreas Luthe im VfL-Tor spielte durch und musste im zweiten Abschnitt die beiden Gladbacher Gegentreffer durch Raffael und Mlapa hinnehmen. Die Borussia profitierte dabei von individuellen Fehlern beim Zweitligisten. Auf den Außenverteidigerpositionen mussten Daniel Heber und Fabian Holthaus Lehrgeld zahlen, doch Peter Neururer stellte sich vor seine jungen Kicker: "Mir ist es egal, wer wie alt in unserem Team ist. Wichtig ist, dass unseren jungen Talente in den Spielen gegen die drei Erstligisten jede Menge gelernt haben." Einen hob Neururer hervor: "Henrik Gulden hat nicht nur ordentlich gespielt, er hat auf mich schon einen ziemlich abgebrühten Eindruck gemacht."

Wenig Gefahr für MG

Das würde Peter Neururer ganz sicher auch gerne von seinen Offensivkräften behaupten, doch die Borussia-Defensive konnten sie kaum einmal in Gefahr bringen. Dem noch nicht spielfährigen Abwehrchef Marcel Maltritz war schon nach dem Test gegen den BVB die fehlende Durchschlagskraft der VfL-Offensive aufgefallen. "Das hat aber sicher auch mit der Qualität der Gegner zu tun," meinte Maltritz, der frühestens im letzten Test gegen den tschechischen Zweitligisten FK Banik Most zum Einsatz kommen wird.Most wird die Generalprobe

"Im Spiel gegen Most werden wir die ersten Elf und die Ergänzungsspieler sehen, die dann im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt zum Einsatz kommen sollen", sagt Neururer und wird zu diesem Zeitpunkt wohl noch auf Routinier Slawo Freier verzichten müssen, dessen Innenbandverletzung im Knie noch nicht auskuriert ist. Eine Kernspintomographie soll noch einmal Aufschluss über den Stand der Dinge geben.

Das Grundlagentraining tritt nun in den Hintergrund, nach zwei freien Tagen will der Trainer mit dem Feintuning beginnen. Nächster Testgegner ist am kommenden Samstag (25.) die eigene U23-Mannschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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