VfL Wolfsburg

10.08.2015, 23:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfL Wolfsburg: 4. Reihe (v.l.): Robin Knoche, Timm Klose, Naldo, Bas Dost, Nicklas Bendtner, Felipe Lopes, Paul Seguin. 3. Reihe (v.l.): Nils Scholz (Zeugwart), Heribert Ru_ttger (Zeugwart), Ivan Perisic, Luiz Gustavo, Josuha Guilavogui, Andre  Schürrle, Daniel Caligiuri, Oliver Mutschler (Reha- u. Athletiktrainer), Felix Sunkel (Reha- u. Athletiktrainer). 2. Reihe (v.l.): Dr. Günter Pfeiler (Mannschaftsarzt), Dr. Gunter Wilhelm (Mannschaftsarzt), Michele Putaro (Physiotherapeut), Alexander Steinbrenner (Chiropraktor), Jörg Drill (Masseur), Manfred Kroß (Masseur), Andreas Hilfiker (Torwarttrainer), Ton Lokhoff (Assistenztrainer), Dirk Bremser (Assistenztrainer), Dieter Hecking (Cheftrainer), Klaus Allofs (Geschäftsführer). 1. Reihe (v.l.): Sebastian Jung, Max Kruse, Christian Träsch, Aaron Hunt, Koen Casteels, Diego Benaglio, Max Grün, Marcel Schäfer, Ricardo Rodriguez, Kevin De Bruyne, Vieirinha.

VfL Wolfsburg: 4. Reihe (v.l.): Robin Knoche, Timm Klose, Naldo, Bas Dost, Nicklas Bendtner, Felipe Lopes, Paul Seguin. 3. Reihe (v.l.): Nils Scholz (Zeugwart), Heribert Ru_ttger (Zeugwart), Ivan Perisic, Luiz Gustavo, Josuha Guilavogui, Andre Schürrle, Daniel Caligiuri, Oliver Mutschler (Reha- u. Athletiktrainer), Felix Sunkel (Reha- u. Athletiktrainer). 2. Reihe (v.l.): Dr. Günter Pfeiler (Mannschaftsarzt), Dr. Gunter Wilhelm (Mannschaftsarzt), Michele Putaro (Physiotherapeut), Alexander Steinbrenner (Chiropraktor), Jörg Drill (Masseur), Manfred Kroß (Masseur), Andreas Hilfiker (Torwarttrainer), Ton Lokhoff (Assistenztrainer), Dirk Bremser (Assistenztrainer), Dieter Hecking (Cheftrainer), Klaus Allofs (Geschäftsführer). 1. Reihe (v.l.): Sebastian Jung, Max Kruse, Christian Träsch, Aaron Hunt, Koen Casteels, Diego Benaglio, Max Grün, Marcel Schäfer, Ricardo Rodriguez, Kevin De Bruyne, Vieirinha.

 

DerTrainer: Dieter Hecking

Spätestens seit dem DFB-Pokalsieg wird Dieter Hecking endgültig als Erfolgscoach wahrgenommen. Der Leitwolf ist stets zurückhaltend, wenig aufbrausend und nie durch Sprüche auffallend. Nach 13 gemeinsamen Jahren in Bremen zusammen mit dem Stoiker Thomas Schaaf als Trainer setzte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs 2013 bei der Verpflichtung Heckings wieder auf einen nüchternen Arbeiter an seiner Seite. «Du solltest zur Identität eines Vereins passen», meinte Hecking im Hinblick auf die Arbeitermentalität am VW-Standort.

Dass Hecking sehr wohl mit Emotionen umgehen kann, nur eben auf eine andere Art und Weise, bewies er Anfang 2015 nach dem tragischen Unfalltod seines erst 20 Jahre alten Mittelfeldspielers Junior Malanda. Hecking musste das menschliche Drama öffentlich moderieren und zeigte damals sehr wohl, wie es in ihm aussah. Der Mann aus dem Ruhrpott war nicht nur als Mensch, sondern vor allem auch als Trainer gefragt. An dem dramatischen Vorfall hätte seine Mannschaft zerbrechen können. Hecking bestand die schwierige Prüfung mit Bravour, wurde «Trainer des Jahres» und verlängert vor dieser Saison bis 2018.

 

Der Star: Kevin DeBruyne

Als zweiter VfL-Profi nach Grafite (2009) gewann der europaweit begehrte Belgier die prestigeträchtige Wahl zum «Fußballer des Jahres» in Deutschland und erhöhte so nochmals seinen beachtlichen Marktwert. Kein Wunder, denn in der vergangenen Saison wurde De Bruyne mit 10 Treffern und beachtlichen 21 Torvorlagen Bundesliga-Topscorer. Der Rotschopf macht im Wolfsburger Starensemble, den Unterschied aus.

«Es ist schon bewundernswert, was er zeigt», lobt Manager Allofs den Nationalspieler, den er im Januar 2014 für 22 Millionen Euro vom FC Chelsea zum VfL geholt hatte. De Bruyne besitzt in Wolfsburg einen Vertrag bis 2019, doch die Spitzenclubs der englischen Premier League sollen angeblich mit Rekordsummen von 80 Millionen Euro um den Vorlagenkönig buhlen.

 

Das Ziel: Die Bayern jagen

Als Ziel gab Coach Hecking eine ähnliche starke Saison wie im Jahr zuvor an. Das Erreichen der Champions League ist bei den Niedersachsen also Pflicht. Vielleicht auch noch etwas mehr. «Wir wollen den nächsten Schritt machen und den Abstand zum FC Bayern München weiter verringern», sagte Manager Allofs und ergänzte: «Alles andere haben wir nicht in der Hand, sondern liegt in den Händen der Bayern.»

 

Die Mannschaft: Hochklassig

Ganz klar: Im Team steckt sehr viel Qualität. Nach dem FC Bayern hat der VfL vermutlich den bestbesetzten Kader der Bundesliga. Das Starensemble um De Bruyne, Weltmeister André Schürrle und Luiz Gustavo wurde nun durch Nationalstürmer Max Kruse weiter ergänzt. Die Erwartungen an den Zwölf-Millionen-Mann, der aus Gladbach kam, in Wolfsburg sind groß. «Wir wollten mit Max noch einen anderen Stürmertypen in unseren Reihen haben. Wir wollen nicht zu ausrechenbar werden», erklärte Trainer Hecking.

 

Das Aufgebot:

Tor: 1 Diego Benaglio, 20 Max Grün, 28 Koen Casteels

Abwehr: 4 Marcel Schäfer, 5 Timm Klose, 15 Christian Träsch, 24 Sebastian Jung, 25 Naldo, 26 Felipe, 31 Robin Knoche, 34 Ricardo Rodriguez, 37 Moritz Sprenger

Mittelfeld: 6 Carlos Ascues, 7 Daniel Caligiuri, 8 Vieirinha, 9 Ivan Perisic, 10 Aaron Hunt, 14 Kevin De Bruyne, 17 André Schürrle, 22 Luiz Gustavo, 23 Josuha Guilavogui, 27 Maximilian Arnold, 30 Paul Seguin, 35 Francisco Rodriguez

Angriff: 3 Nicklas Bendtner, 11 Max Kruse, 12 Bas Dost, 32 Oskar Zawada, 33 Sebastian Stolze

(Stand: August 2015)