Viele Freiwillige helfen in der Dorstfelder Filiale

Dortmunder Tafel

DORSTFELD „Ich bin richtig stolz auf meine Leute“, sagte Pfarrer Thomas Weckener am Dienstag bei der Feier zum einjährigen Bestehen der Dorstfelder Filiale der Dortmunder Tafel.

von Von Holger Bergmann

, 07.08.2009, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Freiwillige helfen in der Dorstfelder Filiale

Filialleiter Norbert Wiepning und sein Team können ihren Kunden auch im Sommer frische Waren anbieten.

Aber das Thema blieb aktuell. „Der Bedarf in Dorstfeld wurde immer größer“, so Weckener. Dann sorgten die Dorstfelder selber für Abhilfe. Die Initiative kam von den Damen des Abendkreises. Plötzlich waren genug Helfer da und Norbert Wiepning von der Tafel konnte in Dorstfeld eine Filiale eröffnen. „Wir haben einen Stab von 34 Mitarbeitern, brauchen aber nur rund 18 Helfer pro Verkaufstag. Da kann nicht immer jeder dabei sein, der eigentlich gerne helfen würde“, bedauert Norbert Wiepning.

Dass eine Tafel-Filiale in Dorstfeld nötig war, zeigte sich von Beginn an. 120 Menschen mit Bedarfsnachweis gehörten sofort zur Stammkundschaft, die für zwei Euro einen Wocheneinkauf machen konnte. Mittlerweile sind es 150. Mittlerweile hat sich das Team von Norbert Wiepning auf seine Kundschaft eingestellt. Meistens schafft es die Filiale alle verderblichen Waren, die von mehreren Lebensmittelketten gespendet werden, an den Kunden zu bringen. „Wir haben nur einen sehr geringen Rücklauf“, berichtet Norbert Wiepning.

Die Tafel-Filiale in Dorstfeld hat sich dank des Rückhalts in der Gemeinde noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, den Kleiderbasar. Kostenlos können sich die Tafel-Kunden mit Kleiderspenden eindecken. „Es werden in jeder Woche neue Altkleider in toller Qualität abgegeben und gerade Kindermode ist eigentlich kaum gebraucht“, freut sich Wiepning über dieses zusätzliche Angebot für seine Kunden.

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