Viele Impfungen bei Krankenhaus-Personal - Impfungen bei anderen Berufsgruppen nicht möglich

Impfungen

Laut NRW-Gesundheitsminister Laumann ist das Krankenhaus-Personal durch Impfungen mittlerweile besser geschützt. Impfaktionen bei anderen Berufsgruppen können aber vorerst nicht fortgesetzt werden.

Düsseldorf

17.03.2021, 19:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut NRW-Gesundheitsminister Laumann ist das Krankenhaus-Personal durch Impfungen mittlerweile besser geschützt. (Symbolbild)

Laut NRW-Gesundheitsminister Laumann ist das Krankenhaus-Personal durch Impfungen mittlerweile besser geschützt. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Das Krankenhaus-Personal ist nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) durch viele Impfungen jetzt deutlich besser vor Corona geschützt als im vergangenen Jahr. Rund 80 Prozent der Krankenhausbediensteten seien mittlerweile geimpft, sagte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtages. Damit könne es nicht zu solchen Ausfällen beim Personal in den Krankenhäusern durch Quarantäne und Infektionen kommen, wie man es noch im November und Dezember des vergangenen Jahres erlebt habe.

Derzeit keine Impfungen bei großen Berufsgruppen möglich

In anderen Berufsgruppen sieht der Impfstatus aber anders aus. Die Impfaktion bei den großen Berufsgruppen der Kita-Erzieher, Lehrer und Polizisten kann durch den Impfstopp bei Astrazeneca derzeit vorerst nicht fortgesetzt werden. Das Impfen der Berufsgruppen habe man in NRW durch das bundesweite Aussetzen bei diesem Impfstoff im Wesentlichen einstellen müssen, sagte Laumann.

Der Impfstoff von Biontech werde für die Impfungen der über 80-Jährigen benötigt, die Termine haben. Die Impfaktion bei den Berufsgruppen sei in NRW sehr gut mit ungefähr bis zu 45.000 bis 50.000 Impfungen am Tag angelaufen, erklärte Laumann. Wäre der Stopp nicht gekommen, wären alle Bestände des NRW-Zentrallagers an Astrazeneca Ende der Woche aufgebraucht gewesen.

Laumann geht davon aus, dass noch in dieser Woche eine Entscheidung zu Astrazeneca durch die Europäische Arzneimittelbehörde fallen kann.

dpa/mia

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