Vier Farben der Magie

V. E. Schwab

Vier Farben der Magie, vier Parallelwelten, vier Mal London: „Vier Farben der Magie“ von V. E. Schwab ist Band eins einer Trilogie über vier verschiedene Arten, mit Magie umzugehen.

von Von Stefanie Platthaus

, 15.08.2017, 10:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das graue London verfügt über keinerlei Magie, das rote London lebt mit Magie im Einklang und in einer blühenden Stadt. Das weiße London krankt an der Gier nach Macht und Magie ihrer Bewohner. Verloren ist die schwarze Stadt, von ihr sind nur noch Untergangsgeschichten geblieben.

Kell ist einer der letzten Antari, er kann zwischen den drei noch verbliebenen Städten wandern. Eigentlich nicht üblich, denn die Könige wissen voneinander, sehen sich aber nicht. Kell aber vermittelt nicht nur als Bote zwischen den Welten, er ist auch ein Schmuggler – und sorgt damit in allen Welten gleichermaßen für Verwirrung.

Verwirrender Einstieg

Für Verwirrung sorgt auch ein wenig der Einstieg in die Handlung. Bis der Leser verstanden hat, wo die Reise hingeht, dauert es ein wenig.

Das liegt aber einfach daran, dass hier der Auftakt zu einer Trilogie vorliegt: Das vielschichtige Handlungskonzept muss irgendwo beginnen.

Spannende Charaktere

Aber es lohnt sich – die Charaktere sind spannend genug gestaltet, um den Leser durch die Handlung zu tragen und vier magische Welten vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.

Und die kommen auch auf die Leinwand: Laut Verlag wurden die Filmrechte an Sony verkauft. Produzenten seien Gerard Butler, Alan Siegel und „Passengers“-Produzent Neal Moritz. 

V. E. Schwab: Vier Farben der Magie, 496 S., Fischer Tor Verlag, 9,99 Euro, ISBN 978-3-5962-9632-3.