Voller Geschenke und guter Dinge

Die Haudegen

Das Weihnachtskonzert der "Haudegen" ist bei den Fans zu einer beliebten Tradition geworden. In diesem Jahr, genau am Samstag (13.), sorgten die Berliner für gute Stimmung in der Christuskirche in Bochum.

MITTE

, 16.12.2013, 09:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Voller Geschenke und guter Dinge

Die Haudegen lieferten in der Christuskirche ein Familienfest für alle.

Die Musiker aus Berlin bleiben ihrem treuen Publikum am Samstag sehr nahe. Das zeigt sich vor allem in den oft minutenlangen Erzählungen zwischen den Liedern. Da redet Sven Gillert (einer der beiden Frontsänger) davon, wie sie einen der Rammstein-Bandmitglieder in der Bar getroffen haben und dieser darüber sprach, wie neidisch er auf die Fans der Gruppe ist. Und  (der andere der beiden großen Stimmen auf der Bühne) erzählt von seinem Trip durch Amerika Anfang des Jahres. Allgemein ist ein großes Thema die Reflexion über das vergangene Jahr: „Das war für alle unser Jahr“, so die beiden Bandbegründer einstimmig. Voller Geschenke und guter Dinge.

Zwischen den langen Überleitungen ist die Zeit natürlich mit jede Menge Liedern gefüllt. Mal verwöhnen die Musiker das Publikum mit sanftem Rock, mal klingen ihre Stücke mehr nach den Parolen eines Fußballstadions. „Feuer und Flamme“, „Leuchtturm“, die großen Titel sind zu Hauf vertreten. Die tiefen Bären-Stimmen passen zu allen Liedern, geben ihnen den ganz persönlichen Wiedererkennungswert. Das Publikum ist während der zwei Stunden gar nicht mehr zu halten. Es wird mitgesungen, mitgeklatscht, mitgegrölt. Regelmäßig fällt auch ein Geschenk auf die Bühne. Die Band geht auf alles ein, was das Konzert wie ein Familientreffen erscheinen lässt. „Wir fühlen ums in Pott sauwohl“, geben dann auch die Jungs von Haudegen zu.