Vor-Ort-Impfungen am Freitag und Samstag verliefen reibungslos

Coronavirus

2453 Personen, die in Kitas, in Grund- und Förderschulen sowie in Jugendhilfeeinrichtungen tätig sind, sind am Wochenende geimpft worden. Der Start der Vor-Ort-Impfungen verlief reibungslos.

Borken

14.03.2021, 13:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viele Erzieher und Grundschullehrerinnen sind am Freitag und Samstag vor Ort in den Städten und Gemeinden geimpft worden.

Viele Erzieher und Grundschullehrerinnen sind am Freitag und Samstag vor Ort in den Städten und Gemeinden geimpft worden. © dpa-tmn

Die erste Phase der Impfung von Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in besonderen Jugendhilfeeinrichtungen tätig sind, konnte in allen Orten des Kreises Borken erfolgreich abgeschlossen werden. Das teilte Landrat Dr. Kai Zwicker am Wochenende mit. Am Freitag und Samstag seien im Rahmen dieser Aktion insgesamt 2453 Personen geimpft worden. Probleme habe es nicht gegeben.

Kurzfristiges Impfangebot des Landes NRW

Das Land NRW hatte den genannten Berufsgruppen kurzfristig ein Impfangebot zugesagt und dafür zusätzlichen Impfstoff zur Verfügung gestellt. Der Kreis Borken verständigte sich daraufhin mit seinen 17 Städten und Gemeinden darauf, dass diese Impfungen weitestgehend durch mobile Impfteams vor Ort durchgeführt werden. Die Kommunen sorgten daher auch für geeignete Räumlichkeiten.

„Die gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten hat sich gelohnt“, freute sich der Landrat in seiner Rückschau auf die beiden Impftage über das reibungslose Zusammenwirken mit den Kommunen, Ärzten sowie Schul- und Kita-Leitungen. Ausdrücklich sprach er allen Mitwirkenden dafür seinen Dank aus. Auf diese Weise könne möglichst schnell für einen wirksamen Impfschutz für diese Personengruppe gesorgt werden, betonte er.

Kreis handelte schnell

Unmittelbar nach der Entscheidung des Landes hatte der Kreis Borken die entsprechenden Schulleitungen und Träger der Kindertageseinrichtungen über das Vorgehen informiert und die dortige Impfbereitschaft abgefragt. „In diesen Berufsgruppen liegt sie im Kreisgebiet bei über 90 Prozent“, hob der Landrat hervor.

Von rund 7800 Impfberechtigten melden sich ca. 7250 für eine Impfung. Alle Personen zwischen 18 und 65 Jahren, ca. 7.000, erhielten bzw. erhalten ihre Impfungen durch die mobilen Teams. Die übrigen rund 250 Personen (unter 18 oder über 65 Jahren) werden im Impfzentrum in Velen geimpft.

Passgenaue Lösungen vor Ort notwendig

Von den rund 7000 vor Ort zu Impfenden stammen mehr als die Hälfte aus dem Kita-Bereich (ca. 3800). Etwa 2700 sind Beschäftigte der Schulen, mehr als 300 sind Tagespflegepersonen und rund 200 Personen kommen von besonderen Jugendhilfeeinrichtungen. In den Kommunen ist diese Zahl sehr unterschiedlich: Entsprechend der Zahl der Einrichtungen reicht sie von rund 120 Personen bis hin zu mehr als 1300. Daher waren vor Ort passgenaue Lösungen zur Örtlichkeit und Organisation notwendig.

Die mobilen Impfteams stellt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). In den kommenden zwei Wochen werden nun an den mit den Schulen, Kitas und Tagespflegepersonen vereinbarten Terminen alle weiteren Impfwilligen dieser Gruppe geimpft. Zum weiteren Vorgehen, also was die Lehrkräfte der übrigen Schulformen angeht, liegen noch keine Informationen vom Land vor.

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