Vorfreude auf Grönemeyer-Singspiel

Kostprobe für Azubis

Mitsingen wird man nicht können. Das räumt Dramaturg Olaf Kröck sofort ein. Die Lieder von Herbert Grönemeyer werden in "Bochum", dem Singspiel von Lutz Hübner, in Bearbeitungen auf die Bühne kommen. Schließlich, so Intendant Anselm Weber, gäbe es keinen im Ensemble, der so undeutlich singen könne wie Grönemeyer.

BOCHUM

von Von Ronny von Wangenheim

, 25.09.2013, 06:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anke Zillich und Jan-Sebastian Weichsel auf den Spuren von Herbert Grönemeyer.

Anke Zillich und Jan-Sebastian Weichsel auf den Spuren von Herbert Grönemeyer.

Termine
Die Premiere am 6. Oktober ist bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen gibt es am 11., 17., 23. und 31. Oktober.

„Bochum“ ist keine Biographie des berühmten Sängers. Lutz Hübner hat vielmehr eine Geschichte geschrieben rund um die Wirtin Lotte (Anke Zillich). Nach 30 Jahren muss sie ihre Kneipe schließen und feiert noch einmal mit ihren Stammgästen (Michael Schütz, Veronika Nickl, Günter Alt, Joachim G. Maaß, Sarah Sophia Meyer und Klaus Weiss als Gott). Der Alkohol fließt, Erinnerungen und damit viele Geschichten werden wach. „Die Lieder transportieren die Geschichte“, erläuterte Barbara Hauck. Umgekehrt werden die Geschichten auch einen neuen Blick auf Grönemeyers Hits erlauben.23 Lieder hat Torsten Kindermann mit seiner Band und den sieben Schauspielern einstudiert, bekannte wie unbekannte. Bei manchen Stücken laufen Wetten, wann denn die Zuschauer sie erkennen werden. An „Bochum“, so erzählte Kröck, hat sich das Ensemble in den Proben erst als letztes herangetraut. „Wir wollten es so verändern, dass es als Hymne erhalten bleibt und sich trotzdem abhebt vom Original“, verriet Torsten Kindermann.  

Termine
Die Premiere am 6. Oktober ist bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen gibt es am 11., 17., 23. und 31. Oktober.