Vorwurf: Frau ans Bett gefesselt und vergewaltigt

BOCHUM Ein arbeitsloser Handwerker (49) muss sich seit Dienstag wegen Vergewaltigung vor dem Bochumer Landgericht verantworten. Das Opfer soll seine ehemalige Lebensgefährtin gewesen sein.

26.02.2008, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
750 Euro muss der verurteilte Stiefvater zahlen.

750 Euro muss der verurteilte Stiefvater zahlen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte die Frau im Schlaf ans Bett gefesselt und dann vergewaltigt hat. Tatzeit soll August oder September 2002 gewesen sein.

Zum Prozessauftakt vor der 3. Strafkammer wies der Angeklagte die Vorwürfe zurück. Er behauptet, dass alle sexuellen Handlungen einvernehmlich passiert seien. Seine frühere Freundin hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesagt. Angeblich leidet sie bis heute unter der Tat.

Dass das Strafverfahren erst jetzt stattfindet, hängt damit zusammen, dass die Frau erst Jahre später zur Polizei gegangen ist.