Vorwurf: Kind mit brennender Zigarette gequält

WITTEN Eine 30-jährige Mutter aus Witten muss sich seit Donnerstag wegen Kindesmisshandlung vor dem Bochumer Landgericht verantworten. Laut Anklage hat sie ihren Sohn in der Vergangenheit mehrfach mit brennenden Zigaretten gequält.

von Von Jörn Hartwich

, 12.06.2008, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lebenslang lautete das Urteil im Mordprozess.

Lebenslang lautete das Urteil im Mordprozess.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der heute dreijährige Junge auf seinen Oberschenkeln, auf seinem Fuß und am Unterarm Brandwunden aufweist.

Verletzungen sind Brandwunden

Ein Arzt hat zum Prozessauftakt zumindest eine der Verletzungen eindeutig als Brandwunde identifiziert. Die Mutter selbst hat die Misshandlungsvorwürfe vor der der 3. Strafkammer bestritten.

Sie behauptet, dass es sich bei den Wunden unter anderem um einen Mückenstich handelt, den ihr Sohn aufgekratzt habe. In einem anderen Fall soll sich das Kind am Laufrad wundgescheuert haben.

Weitere Zeugen

Das Gericht will nun weitere Zeugen hören, um herauszufinden, ob die Vorwürfe stimmen. Das Kind lebt inzwischen bei Pflegeeltern