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Die Seele der Einrichtung

Vreden "Viel Empathie für den Mitmenschen" bescheinigte Johannes Hülskamp, Vorsitzender des Vereins für katholische Arbeiterkolonien, dem scheidenden Leiter des St. Antoniusheims, Franz-Josef Kondring.

14.11.2007

Die Seele der Einrichtung

<p>Wechsel an der Spitze des St. Antoniusheims: Leiter Franz-Josef Kondring (2. v. l.) geht in den Ruhestand, sein Amt übernimmt zum 1. Dezember Reinhard Heidemann (3. v. l.). Alles Gute zum Abschied und zum Neuanfang wünschten Johannes Hülskamp, Vorsitzender des Vereins für katholische Arbeiterkolonien (l.) und Geschäftsführer Dr. Franz-Joseph Post. Winter-Weckenbrock</p>

In den vergangenen 14 Jahren sei Kondring "das Gesicht, Herz und Seele" der Einrichtung für Wohnungslose gewesen, hob Hülskamp gestern bei der offiziellen Verabschiedung in seiner Laudatio hervor. Kondrings Wirken habe sich nicht nur "in den steingewordenen Bauten" Spuren hinterlassen, sondern vor allem im Geist des St. Antoniusheims: "Gelebte Caritas" - so umschrieb der Vorsitzende des Trägervereins Kondrings Wirken für das Miteinander von Mitarbeitern und Bewohnern als Vertrauensperson und gesuchter Gesprächspartner - "und das in einer Zeit, in denen auch soziale Einrichtungen auf betriebswirtschaftliches Kalkül achten müssen". Er dankte dem "Vredener Urgestein" dafür, dass er das St. Antoniusheim "gut für die Zukunft aufgestellt" habe.

Als neuen Leiter begrüßte Johannes Hülskamp den Gescheraner Reinhard Heidemann. Er zeigte sich überzeugt, dass Heidemann in seinem neuen Amt mit Freude und Engagement zum Nutzen der Mitarbeiter und Bewohner agieren werde. Reinhard Heidemann ist 48 Jahre alt, gelernter Tischler, Sozialpädagoge und Betriebswirt für soziale Berufe. Zuletzt war er am Benediktinushof in Maria Veen tätig, als Leiter des Internats des Berufsbildungswerks für Menschen mit körperlicher Behinderung.

Dank an Ehrenamtliche

"Wir haben in der Wohnungslosenhilfe einen großen Schritt nach vorne gemacht", befand Franz-Josef Kondring vor seinen zahlreichen Gästen mit Blick auf die Belegungszahlen. Nicht viele Verbote würden weiterhelfen, sondern die Einzelfallentscheidung, stellte er die mit den Jahren erfolgte Änderung im Umgang mit den Bewohnern heraus. Viel Freude und Bestätigung, aber auch einige Enttäuschungen hätte sein Amt ihm gebracht, resümierte Kondring. Sein Dank galt nicht nur seinen Vorgesetzten, Mitarbeitern und Heimbewohnern, sondern auch den Vredener Ehrenamtlichen und Institutionen von KAB, DRK oder Feuerwehr für ihren Einsatz im St. Antoniusheim. ewa

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