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Polizei hat keine konkreten Hinweise auf "fremden Mann"

29.11.2007

Vreden Frank Rentmeister Seit gut einer Woche herrscht Unruhe unter Vredens Eltern: Ein fremder Mann sei im Stadtgebiet unterwegs und spreche Kinder an. (Foto), Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, teilte gestern gegenüber der Münsterland Zeitung das Ergebnis der Ermittlungen mit: "Es ist ein Verdacht ohne konkreten Hintergrund." Die unterschiedlichsten Aussagen der Kinder ließen "ganz klar erkennen, dass aus polizeilicher Sicht nichts daran ist."

Die Polizei habe die Hinweise von Eltern und Schulen sehr ernst genommen, mit den Kindern sei geredet worden. Die Beschreibung des Mannes habe sich dabei aber sehr stark unterschieden: Im Alter wurde er von 20 bis 60 Jahre beschrieben, in der Größe von 1,70 bis 1,90 Meter, das Auto, aus dem der Fremde die Kinder angesprochen haben soll, sei "mal als Kleinwagen, mal als Jeep" bezeichnet worden. In einem Fall habe sich der "Mann mit dem schwarzen Auto" als Vater eines Erstklässlers herausgestellt, der sein Kind von der Schule abgeholt hatte.

"Alle Spuren, die wir verfolgt haben, entspringen wohl einem Gerücht", bilanziert der Polizeipressesprecher. Das passiere immer mal wieder. Dies könne sich aus dem Zusammenspiel der berechtigten Sorgen der Eltern wegen einer ernstzunehmenden Lage und der Phantasie der Kinder ergeben. Dennoch sei es richtig, wachsam zu sein und den Kindern Verhaltensmaßregeln an die Hand zu geben, wie jetzt seitens der St. Norbert-Grundschule geschehen. Die Schule hatte die Kinder in einem Brief an das richtige Verhalten im Umgang mit Fremden erinnert: "Diese Regeln gelten immer", mahnt Rentmeister grundsätzlich zur Vorsicht. Doch im Moment bestehe kein konkreter Grund für Angst. ewa

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