Wambeler klagt über marodes Dach und feuchte Wände

Mieterproblem

WAMBEL Eberhard Morawe ist sauer. Stinksauer. Seit gut zwei Jahren wohnt er in einer schönen, renovierten Wohnung an der Ewaldstraße 27 in Wambel.

von Von Phillipp Piasetzki

, 11.10.2009, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Von Dach kann keine Rede mehr sein." - Eberhard Morawe beschwert sich über den Zustand des Mietshauses.

"Von Dach kann keine Rede mehr sein." - Eberhard Morawe beschwert sich über den Zustand des Mietshauses.

Dieser kam sogar persönlich vorbei und versprach, sich um das Problem zu kümmern. "Kurze Zeit später stand ein Anstreicher vor meiner Tür. Er sprühte Schimmelvernichter an die Wände und stellte fest, dass das eigentliche Problem das marode Dach des Hauses sei", erklärt Morawe. Dieses befinde sich in einem desolaten Zustand und biete keinen Schutz mehr gegen starke Regenfälle.

Dieser kam sogar persönlich vorbei und versprach, sich um das Problem zu kümmern. "Kurze Zeit später stand ein Anstreicher vor meiner Tür. Er sprühte Schimmelvernichter an die Wände und stellte fest, dass das eigentliche Problem das marode Dach des Hauses sei", erklärt Morawe. Dieses befinde sich in einem desolaten Zustand und biete keinen Schutz mehr gegen starke Regenfälle.

"Ich werde nur vertröstet" Seitdem, beschwert sich der Anwohner, werde er vom Vermieter vertröstet. "Eigentlich sollte das Dach umgehend renoviert werden. Doch bis jetzt ist nichts passiert", beklagt sich Morawe. Laut Vermieter seien die Handwerker auf Abruf, und diese Woche hätte es losgehen sollen. Ging es aber nicht. "Es wird immer schlimmer. Zu allem Übel ist ist jetzt auch noch unser Heizöl leer - auch das hätten wir längst bekommen sollen. Man kann nicht heizen, die Wohnung ist kalt und die Wände sind feucht", klagt Morawe. Lange will sich der Mieter den Zustand nicht mehr gefallen lassen: "Wenn nichts passiert, dann kürze ich die Miete."

Auf Anfrage der Redaktion beteuerte Prof. Höltje, dass seit dieser Woche alles in trockenen Tüchern sei: "Das neue Dach wird rund  140.000 Euro kosten. Hierzu mussten Kredite aufgenommen und ein Beschluss in unserer Eigentümergesellschaft eingeholt werden." Nun aber seien die Aufträge vergeben und das Material bestellt. Höltje: "Spätestens in drei Wochen geht es los."

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