Warnstreiks im öffentlichen Dienst in NRW gehen weiter - auch Ruhrgebiet betroffen

Streiks

Die Warnstreiks des öffentlichen Dienstes in NRW gehen in die nächste Runde. Auch am Mittwoch legen Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Auch Städte im Ruhrgebiet sind davon betroffen.

NRW

23.09.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch am Mittwoch streikt der öffentliche Dienst in einigen NRW-Städten.

Auch am Mittwoch streikt der öffentliche Dienst in einigen NRW-Städten. © picture alliance/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen die Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts fortgesetzt. In Köln legten am Morgen Mitarbeiter des Strom- und Wasserversorgers Rheinenergie die Arbeit nieder, wie eine Gewerkschaftssprecherin sagte. Rund 300 Beschäftigte beteiligten sich an der Aktion.

In Minden versammelten sich laut Gewerkschaft rund 250 Mitarbeiter vor den Mühlenkreiskliniken, um ihrer Forderung nach einer Einkommensverbesserung um 4,8 Prozent Nachdruck zu verleihen. Später wollten sie in die Innenstadt zu einer gemeinsamen Kundgebung mit Beschäftigten der Stadtverwaltung ziehen. Streikaktionen sind auch in Solingen, Schwerte und Oberhausen geplant.

Es geht um rund 550.000 Beschäftigte in NRW. Verdi fordert in den bundesweiten Verhandlungen ein Lohn- und Gehaltsplus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber haben in den ersten zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Mit Warnstreiks will Verdi nun den Druck erhöhen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

dpa