Warum der Phoenix-See so grün war

Fragen und Antworten

Sorgenvolle Blicke richteten viele Phoenix-See-Besucher in den vergangenen Tagen auf das Wasser. Es war grünlich verfärbt. Mancher fürchtete schon um das ökologische Gleichgewicht. Jetzt waren Stadt-Mitarbeiter am See. Wir verraten, ob die Sorgen begründet waren.

HÖRDE

, 11.05.2016, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum der Phoenix-See so grün war

In den vergangenen Tagen leuchtete das Wasser des Phoenix-Sees teilweise grün.

Warum waren die Stadt-Mitarbeiter vor Ort?

Bei der Aktion am Montag wurde der Phoenix-See von Algen und Unrat befreit. Es war, so Stadtsprecher Michael Meinders, eine reguläre Maßnahme.

Warum war der Phoenix-See so grün?

Immer wieder hört Meinders davon, dass andere Seen in der Region von einer zu großen Wachstumsrate der Schlingpflanzengewächse betroffen sind – das sei am 2011 eröffneten Phoenix-See aber definitiv nicht der Fall. „Gerade starke Sonneneinstrahlung, wenig Niederschlag und Wärme können ein Problem sein“, sagte Meinders. 

Die Algen, die sich aktuell vor allem im Hafenbecken sammeln, seien das Resultat eines Zusammenspiels von Wind und Witterung: Wenn sich am Grund wachsende Algen lösen, würden diese ins Hafenbecken getrieben. „Wenn es Probleme gebe, würden die rechtzeitig erkannt“, so Meinders.

Gibt es denn aktuell ein anderes Problem am Phoenix-See?

Ein größeres Problem als Algen, sagt Michael Meinders, sei das erhöhte Müllaufkommen im Hafenbecken - gerade zur Sommerzeit und nach Stoßzeiten, zum Beispiel nach Wochenenden. Deswegen führt der Betrieb Phoenix-See immer wieder Kontrollen vor Ort durch und reinigt Wasser und Hafenbecken.

Worum kümmert sich der Betrieb Phoenix-See noch?

Der Betrieb kümmert sich auch um ein sogenanntes „Wasserpflanzenmanagement“. Armleuchteralgen seien dabei laut Meinders explizit gewünscht. Andere höher wachsende Wasserpflanzenarten würden der Stadt derzeit keine Probleme bereiten. Das durch die Wasserpflanzen und Tiere entstandene Ökosystem sei ein wichtiger Teil der Nährstoffbindung - und ein Garant für die Wasserqualität.

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