Warum es an der Faßstraße gerade so viele Staus gibt

Baustellen

Kaum hat der Umbau auf der Faßstraße begonnen, ist es auf der Hörder Verkehrsachse voll wie nie. Nur eine Ausnahme oder bald der Normalzustand? Antwort: von beidem etwas.

HÖRDE

, 22.04.2016, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum es an der Faßstraße gerade so viele Staus gibt

Ziemlich zäh läuft der Verkehr auf der Faßstraße in Hörde.

Stau und Schleichverkehr bis weit über die Willem-van-Vloten-Straße hinaus in Richtung Märkische Straße – das war zuletzt der Alltag auf der Strecke.

Ein Faktor für die langen Rückstaus ist die Großbaustelle an der Straße Seekante, wo ein Elektronik-Fachmarkt entsteht. Hier läuft der gesamte Verkehr hinter der Ampel auf einer Spur zusammen. Ein klassisches Nadelöhr  – das aber nicht direkt zur Umgestaltung der Faßstraße gehört, von der der Verkehrsversuch ein Baustein ist.

Städtische Baustelle dauert fünf Wochen

Rund fünf Wochen wird an verschiedenen Stellen zwischen Alfred-Trappen-Straße und Am Stift noch gebaut, unter anderem an Fußgängerverbindungen und Radwegen. Als letzter Schritt wird die bisherige Vierstreifigkeit aufgelöst und ein einziger überbreiter Fahrstreifen entstehen. Der Umbau der Fahrbahn ist im Gange, die bisherigen Markierungen sind zum Teil schon verschwunden.

Viele Hörder reagierten sensibel auf diese anstrengende Woche. Die Autofahrer schimpften und warteten. In sozialen Netzwerken ist die Kritik schrill, wie häufig, wenn es um die Planung an der Faßstraße geht. „Wer hat sich das ausgedacht?“, lautet die Frage, die über vielen Kommentaren steht.

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