Warum zwei Straßen in Höchsten immer noch kein schnelles Internet haben

Breitbandausbau in Höchsten

Seit dem Ausbau des Breitbandnetzes in diesem Jahr haben ganz Holzen und Höchsten schnelles Internet - zumindest fast. Zwei Straßen können weiterhin nur im Schleichtempo durchs Netz surfen. Warum das so ist, erklären wir hier.

HÖCHSTEN

, 23.12.2015, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thorsten Hammerschmidt mit einem Modem vor seinem Haus in der Ackerstraße. Die Hauswand im Hintergrund gehört zu einem Haus an der Knappstraße. Hier gibt es das schnelle Internet.

Thorsten Hammerschmidt mit einem Modem vor seinem Haus in der Ackerstraße. Die Hauswand im Hintergrund gehört zu einem Haus an der Knappstraße. Hier gibt es das schnelle Internet.

 

Wo ist der Ausbau des Breitbandnetzes nicht erfolgt?

Zum Beispiel in der Ackerstraße und in Teilen der Neuen Ringstraße.

Warum gibt es hier keinen Ausbau?

Dieser Teil im Bereich Holzen / Höchsten wird über einen anderen Netzverteiler versorgt, daher wäre der Ausbau unwirtschaftlich, so ein Telekomsprecher.

Was könnte der Grund sein?

Ein Anwohner der Ackerstraße vermutet, dass es an der Länge der neuen Leitungen liegt, die die Telekom verlegen müsste, um die Haushalte mit schnellem Internet zu versorgen.

Gibt es für die Anwohner der Ackerstraße eine andere Möglichkeit an schnelles Internet zu kommen?

Im Moment nicht, da bis auf das erste Haus in der Straße kein weiteres an das Kabelnetz der Fernsehanbieter angeschlossen ist.

Was gibt es für Leistungsunterschiede in der Nachbarschaft?

Während in der Ackerstraße 3,6 MBit/s durch die Leitung tuckern, fließen einen Steinwurf weiter, beispielsweise an der Knappstraße,  100 MBit/s.

Gibt es eine Möglichkeit für die Politik einzugreifen?

Die Bezirksvertretung Hörde sei über den Breitbandnetzausbau nicht informiert worden, sagt Michael Depenbrock, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BV-Hörde. Er werde aber versuchen, sich Informationen zu beschaffen, ob ein Ausbau auch in den noch nicht berücksichtigten Straßen möglich sei.