Was Friday for Future ist…

17.04.2019, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Was Friday for Future ist…

Schüler demonstrieren an einem Freitag für mehr Klimaschutz. Foto DPA © picture alliance/dpa

Werne. Übersetzt heißt dieser Begriff wörtlich: Freitag für die Zukunft. Ins Leben gerufen hat die Sache die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg im August 2018. Sie setzte sich mit ihren Schulbüchern vor das Parlament und forderte die Politiker dazu auf, mehr für den Umweltschutz zu tun.

Diese Aktion hat eine große Welle der Begeisterung unter Schülern in vielen Ländern der Welt ausgelöst. Seitdem gehen freitags oftmals Hunderte Schüler auf die Straße, um für mehr Umweltschutz zu demonstrieren. Doch dürfen sie das? Denn eigentlich hätten die Schüler ja Unterricht. In Werne haben die Schulleiter von der Marga-Spiegel-Schule, dem Anne-Frank- und dem Christophorus-Gymnasium eine klare Meinung. Für sie ist es Schulschwänzen, es sind Fehlstunden, wenn Schüler ihrer Schulen einfach so an solchen Kundgebungen teilnehmen.

In Werne gab es bisher übrigens noch keine solche Demonstration an einem Freitag. Das liegt daran, dass sich keiner der Schüler aus der Stadt darum richtig ernsthaft kümmert. So eine Demo muss nämlich rechtzeitig bei der Polizei angemeldet werden. Und die Schüler müssen an den Schulen ein Konzept entwickeln, damit es kein Schulschwänzen ist. Das ist bisher noch nicht passiert. Till Goerke