Was Sie über den Triathlon am Phoenix-See wissen müssen

Premiere am Sonntag

Früher stieg in Hörde der Dampf kochenden Stahls in die Luft, heute der Schweiß von 700 Sportlern: Am Phoenix-See steigt am Sonntag (2.7.) zum ersten Mal ein Triathlon, also die Verbindung von Schwimmen, Radfahren und Laufen. Wir blicken an dieser Stelle auf die wichtigsten Informationen.

HÖRDE

, 30.06.2017, 10:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hunderte Triathleten gehen am Sonntag auf die Schwimmstrecke im Phoenix-See.

Hunderte Triathleten gehen am Sonntag auf die Schwimmstrecke im Phoenix-See.

Eine Großveranstaltung dieser Art ist neu für Hörde und seinen prominenten See. Das sind die fünf wichtigsten Punkte abseits sportlichen Geschehens:

  • Punkt 1: Der Verein Tri-Geckos Dortmund hat sich mit dieser Veranstaltung viel Gewicht aufgeschultert. Doch er trägt es gerne: Rund 100 freiwillige Helfer sorgen bei den Rennen ab 9.30 Uhr für Sicherheit und den reibungslosen Ablauf entlang der Strecke.
  • Punkt 2: Die Faßstraße, zentrale Achse zwischen der Innenstadt und den südlichen Stadtteilen, ist am Sonntag komplett gesperrt. „Erstmals in der Hörder Geschichte“, wie der Tri-Geckos-Vorsitzende Martin Gähner bemerkt. Eine weiträumige Umleitung ist ausgeschildert. Anwohner können die Straße ungehindert passieren. Gesperrt ist auch der Radweg auf der ehemaligen Elias-Bahntrasse, auf dem ein Teil der Radstrecke liegt. Das Parkplatzangebot ist eingeschränkt. Athleten parken auf frei gegebenen Firmenparkplätzen außerhalb des Hörder Zentrums. Besuchern empfiehlt DSW21 die Anreise mit der U 41.
  • Punkt 3: Ein Diskussionsthema im Vorfeld war das Schwimmen im Phoenix-See. Der Rat der Stadt Dortmund hat diese Ausnahme vom Bade-Verbot erlaubt. Auflagen gibt es dennoch. So schwimmen die Sportler nur im „befestigten“ Hafenbecken, deutlich entfernt von Vogel-Brutstätten im Uferbereich.
  • Punkt 4: Die Benutzung von Sonnenmilch soll im Rahmen bleiben – was angesichts der Wetterprognose (18 Grad, hohe Regenwahrscheinlichkeit) ohnehin eher kein Thema wird. Am Montag wird es eine Messung der Wasserqualität geben, die mit Werten von dieser Woche abgeglichen wird.
  • Punkt 5: „Dieses herausragende Ereignis zeigt, dass der Triathlon seinen Platz in Dortmund hat“, sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der Vorstellung der Strecken am Dienstag. Sierau ist seit Langem Schirmherr des Triathlons der Tri-Geckos im Fredenbaumpark. Dorthin soll die Veranstaltung im kommenden Jahr auch wieder zurückkehren. Um dann im Zwei-Jahres-Rhythmus an den Phoenix-See zurückzukehren. 

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