Weiße Magie mordsgünstig

Steve Hockensmith

Alanis McLachlan reagiert auf den plötzlichen Tod ihrer Mutter höchst gleichgültig. Hat sie doch seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr.

von Von Stefanie Platthaus

, 02.08.2015, 11:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weiße Magie mordsgünstig

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Durch Rückblenden wird auch deutlich, dass das Mutter-Tochter-Verhältnis sehr zweifelhaft war.

Trotzdem ist Alanis Alleinerbin: Sie bekommt einen kleinen Laden für okkulten Bedarf in Arizona. Aus Neugier und weil dazu noch eine Menge Geld winkt, fährt sie einfach mal hin. Sie erwartet das reinste Chaos, denn ihre Mutter war schon immer eine talentierte Trickbetrügerin.

Mutter ermordet

Doch was sie vorfindet, ist eine Jugendliche als Mitbewohnerin, aggressive Einwohner, und sie findet heraus, dass ihre Mutter ermordet wurde. Anstatt das Weite zu suchen, versucht Alanis, den Mord selbst aufzuklären. Dabei finden sich einige Verdächtige, die mit ihrer Mutter noch eine Rechnung offen hatten. Natürlich bringt Alanis sich selbst in Gefahr und bandelt auch noch mit dem Dorfpolizisten an - das kann natürlich nicht gut gehen.

Steve Hockensmiths "Weiße Magie mordsgünstig" ist ein urkomischer Roman, der durch Sarkasmus und Humor bezaubert, das Wahrsagen nur ein klein wenig auf die Schüppe nimmt. Mitreißend und bis zur letzten Seite spannend. Denn die Identität des Mörders überrascht nicht nur die Hauptfigur. Unbedingt lesen!

Steve Hockensmith: Weiße Magie mordsgünstig, 352 S., dtv, 9,95 Euro, ISBN 978-3-4232-1591-6.

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