Weitere Blindgänger vermutet

WITTEN In der kommenden Woche wird auf insgesamt fünf Verdachtsflächen im Bereich des Evangelischen Krankenhauses nach weiteren Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Eine davon befindet sich mitten auf der Pferdebachstraße.

29.01.2008, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ralf Döbbelin von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Witten: „Grund für die jetzt anstehenden Untersuchungen sind die Kanalerneuerung in der Pferdebachstraße und Bauwünsche auf dem Krankenhausgelände.

Nach der Luftbildauswertung kann nicht ausgeschlossen werden, dass dort im Erdreich einige großkalibrige Bombenblindgänger liegen, die beseitigt werden müssen.“ Für die Sondierungsarbeiten müsse die Pferdebachstraße voraussichtlich während der gesamten kommenden Woche in Höhe des Hauses 66 dicht gemacht werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst wie auch das Tiefbauamt der Stadt Witten weisen schon jetzt auf diese unbedingt erforderliche Straßensperrung hin und bitten die Autofahrer, die täglich diese Hauptverkehrsachse benutzen müssen, um Verständnis. Frank Limberg vom Tiefbauamt: „Eine Umleitung wird über Wullener Feld, Stockumer Straße, Dortmunder Straße und Ardeystraße ausgeschildert.“

Die Stadt empfiehlt außerdem allen Verkehrsteilnehmern, die normalerweise diese Straße befahren, auch über alternative Wege zwischen Stockum bzw. der Autobahnauffahrt Pferdebachstraße und der Wittener Innenstadt nachzudenken. So ist beispielsweise auch das großräumige Umfahren des Abschnitts über Hörder Straße und Crengeldanz möglich. Die Buslinie 371 wird in der kommenden Woche stadteinwärts und stadtauswärts über Leostraße, Gregor-Boecker-Straße, Sonnenschein, Almstraße, Sandstraße und Crengeldanzstraße umgeleitet.

Alle Beteiligten sind bemüht, Behinderungen und Belästigungen so gering wie möglich zu halten. Sollten sich die Verdachtsflächen bestätigen, werden in Zusammenhang mit der dann anstehenden Entschärfung umfangreiche Umleitungs- und Evakuierungsmaßnahmen nötig.