Weitere Städte und Kreise in NRW schließen Schulen noch vor den Osterferien

Schulschließungen

Einige Städte und Kreise schließen ihre Schulen noch vor den Osterferien. In den vergangenen Wochen gab es hitzige Debatten um Schulschließungen - nun erlaubt es das Land.

23.03.2021, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kurz vor den Osterferien gehen mehrere Städte und Kreise in NRW zurück zum Distanzunterricht.

Kurz vor den Osterferien gehen mehrere Städte und Kreise in NRW zurück zum Distanzunterricht. © picture alliance/dpa

In weiteren Städten und Kreisen in NRW schließen aufgrund anhaltend hoher Neuinfektionswerte Schulen noch vor den Osterferien. So kündigte der Märkische Kreis - landesweit mit 215,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche die Region mit dem höchsten Inzidenzwert - an, dass in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium ab Mittwoch alle Schüler mit Ausnahme der Abschlussklassen in den Distanzunterricht gehen sollen.

Eltern von Kitakindern bleibe es freigestellt, ob sie Kinder in die Einrichtungen bringen. Der Kreis Minden-Lübbecke (Inzidenz von 161,4) sowie die Stadt Hagen kündigten ebenfalls an, ab Mittwoch den Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen weitgehend zu untersagen. Die Einschränkungen seien mit dem Land abgestimmt, hieß es in jeweiligen Mitteilungen von Dienstag.

Düren war der erste Kreis, der Schulen wieder schloss

In den vergangenen Tagen habe sich besonders gezeigt, dass das Infektionsgeschehen in den Schulen stark zugenommen habe, hieß es zur Begründung aus dem Kreishaus in Minden. Als erster in NRW hatte der Kreis Düren in der vergangenen Woche von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, als letztes Mittel in der Pandemiebekämpfung auch Schulöffnungen wieder zurückzunehmen.

Weitere Orte mit hoher Inzidenz, etwa Wuppertal, folgten. Vorausgegangen war ein Streit mehrerer Städte über die Wiedereröffnung der Schulen. So waren die Anträge der Großstädte Dortmund und Duisburg, Schulen zu schließen, abgelehnt worden, auch weil dort aus Sicht der Landesregierung nicht ausreichend andere Maßnahmen zur Pandemieeindämmung getroffen worden waren.

Friseurbesuche im Märkischen Kreis nur mit Schnelltest

Sowohl der Märkische Kreis als auch der Kreis Minden-Lübbecke kündigten noch weitere Maßnahmen an. So sollen Friseurbesucher im Märkischen Kreis ab Samstag einen negativen Schnelltest vorlegen müssen, in Minden-Lübbecke gilt ab Mittwoch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung sowie eine weitere Reduktion der Teilnehmerzahlen möglicher Gottesdienste.

dpa

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