Weniger Kinder, aber keine Sorgen

Grundschulen

APLERBECKER MARK Der demografische Wandel geht auch an der Grundschule in der Aplerbecker Mark nicht spurlos vorüber: "100 minus 25 Kinder", lautet die Rechnung. Aber mit 75 neuen Kindern im ersten Schuljahr gibt es keinen Grund zur Sorge.

von Von Sonja Kostersitz

, 17.02.2010, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger Kinder, aber keine Sorgen

Das waren noch Zeiten: Über 50 in nur einer Klasse der Grundschule in der Aplerbecker Mark.

  Zwar seien mit den künftigen 75 Kindern nur noch die Bildung von drei statt der vorherigen vier Klassen möglich, die Schule profitiere jedoch auch noch in absehbarer Zeit von den zugezogenen Familien. „Aus dem Neubaugebiet am Apolloweg kommen viele Kinder zu uns“, sagt Thomas Baumeister, „einige gehen auch in die Busenberggrundschule, je nach Nähe zum Zuhause.“ Und die immerhin bliebe ja auch bei sinkenden Anmeldungszahlen gewahrt. Denn obwohl an einen Verbund mit Nachbarschulen, auf den es bei zu starkem Schüler-Schwund in der Regel hinausläuft, in der Aplerbecker Mark bislang noch kein Gedanke gehegt wird, wäre auch dieser für Baumeister kein Grund für Bauchschmerzen.

„Die Schule bliebe ja trotzdem da, das Motto „kurze Wege für kleine Füße gewahrt, das ist wichtig.“ Der Dortmunder Trend ist spürbar, in der Aplerbecker Mark jedoch bislang noch nicht wirklich schmerzhaft.

  • An der vierzügigen Aplerbecker Grundschule werden zum neuen Schuljahr voraussichtlich drei Klassen gebildet.
  • Die zweizügige Gerhart-Hauptmann-Grundschule wird mit voraussichtlich 26 Kindern zum Schuljahr 2010/11 zum ersten Mal nur eine Klasse bilden können.
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