Wenningkamp: "In Rostock den Sieg holen"

Basketball: 2. Liga ProB

Wie nahe Glück und Pech gerade im Sport beieinander liegen, das haben die VfL AstroStars während des Doppelspieltages am eigenen Leib zu spüren bekommen. Freitags rissen sie die Partie bei den Sixers im Schlussspurt noch aus dem Feuer, zwei Tage später kam beim 71:73 gegen Itzehoe der k.o. mit dem letzten Wurf.

BOCHUM

von Ralf Rudzynski

, 21.10.2014, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wenningkamp: "In Rostock den Sieg holen"

Die US-Power im Team der AstroStars: (v.l.) Ryon Howard und Neuzugang "Jimmy" Sherburne.

Nach fünf Spieltagen stehen für die AstroStars drei Siege zubuche. Eine mehr als annehmbare Ausbeute. Im Vorjahr war es zum selben Zeitpunkt gerade einer. Damals dauerte es sogar bis zum achten Spieltag, um drei Begegnungen zu gewinnen. Die Entwicklung schreitet also auch rein von der Statistik her weiter voran. Daran ändert das Pech vom letzten Sonntag nichts. Auch Hans-Peter Diehr, der Team-Manager, sah das Positive: „Wir haben einen sehr breiten Kader. Mit den Ausfällen muss man ein Spiel erst mal so offen gestalten. Man hat gesehen, dass die Mannschaft ihren Weg machen wird. Und damit machen wir am kommenden Sonntag (26.) in Rostock weiter.“

Die Partie bei den Seawolfes beginnt um 16 Uhr und ist die erste von zwei Auswärtsaufgaben hintereinander. Am 1. November (19.30 Uhr) schließt sich das Derby bei den Hertener Löwen an. Das nächste Heimspiel steht erst am 7. November auf dem Programm, wenn um 19.30 Uhr die Uni-Riesen Leipzig in der Rundsporthalle ihre Größe zeigen wollen. Aktuell zählt aber erst einmal die weite Fahrt an die Ostsee. Die Rostock Seawolfes starteten mit einer Niederlage, haben danach aber alle vier weiteren Partien gewonnen und die Tabellenspitze geentert. Dass es kein Spaziergang wird, steht damit fest, doch „in dieser Liga gibt es nicht ein einziges leichtes Spiel“, ist die Herangehensweise für Hans-Peter Diehr immer dieselbe. Die Bochumer Mannschaft fährt mit dem gebotenen Respekt, aber ohne jede Angst nach Rostock – im Gegenteil: Das Team ist heiß, nach der Last-Second-Niederlage gegen Itzehoe wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Daran lässt Kapitän Felix Wenningkamp nicht den geringsten Zweifel. Direkt nach dem Spiel gegen die Eagles ballte er die Faust und gab sich trotzig: „Jetzt heißt es, das Ergebnis abzuhaken, kurz die Beine hochzulegen, weiter zu trainieren und dann nach Rostock zu fahren und den Sieg zu holen.“