"Wer sich nach vorne beugt, der gewinnt"

Leichtathletik

Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten, die vom 25. bis 27. Juli in Ulm stattfinden werden, stehen in diesem Jahr gleich doppelt im Blickpunkt. Im Donaustadion werden nicht nur die DM-Medaillen vergeben. Für die Sportler sind die Meisterschaften zugleich auch die letzte Chance, sich für die Europameisterschaften in Zürich zu qualifizieren. Die EM wird vom 12. bis 17. August ausgetragen

WATTENSCHEID

von Von Martin Jagusch

, 21.07.2014, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Wer sich nach vorne beugt, der gewinnt"

Bernd Wilmert (rechts), Vorstandsmitglied der Stadtwerke Bochum, verabschiedete das Team des TV Wattenscheid 01 zu den deutschen Meisterschaften.

"Die zeitliche Nähe dieser beiden Saisonhöhepunkte stellt sowohl an die Athleten als auch an die Trainer hinsichtlich der Trainingssteuerung besondere Anforderungen", berichtet Michael Huke, Manager des TV Wattenscheid 01. Huke ist davon überzeugt, dass seine Athleten gut vorbereitet in die beiden Meisterschaften gehen. "In Ulm erwarte ich acht bis zehn Medaillen. Darunter drei bis vier Goldene. Jedoch ist im Sport und insbesondere in der Leichtathletik nichts programmierbar", so Huke.Staffel-Ambitionen Dennoch gibt es natürlich aus Wattenscheider Sicht einige klare Titelfavoriten. Die 4x100m-Staffel der Männer ist ganz auf Platz eins ausgerichtet. Routinier Alexander Kosenkow verspricht sogar noch mehr: "Wenn wir durchkommen, gibt es auch einen neuen deutschen Rekord!" Auch die 4x400m-Staffel der Frauen hat den obersten Platz auf dem Podest als Titelverteidiger fest im Visier. "Wir werden kämpfen bis zum letzten Meter", verspricht Maral Feizbaksh. Und auch Robin Erewa macht über die 200 Meter-Strecke keinen Hehl aus seinen Ambitionen. "Ich will Deutscher Meister werden. Aber das Starterfeld liegt zeitlich ganz eng zusammen. Wer sich auf der Ziellinie nach vorne beugt, der gewinnt." Und dies will Erewa sein, der mit 20,46 Sekunden die EM-Norm bereits in der Tasche hat.Moguenara greift an Eine weitere, zumindest Mitfavoritin auf den Titel ist Sosthene Moguenara. Zwar führt "Sossy" mit 6,82 Metern die deutsche Jahres-Bestenliste im Weitsprung nicht an, doch kündigt die Sieben-Meter-Springerin des Jahres 2014 an: "In Ulm werde ich voll angreifen. Und dann wollen wir mal sehen was passiert.

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