Wer wandert, braucht nut, was er tragen kann

Anne Donath

1993 wagt Anne Donath einen radikalen Neuanfang: Mit Mitte 40 entscheidet sie sich, aus ihrer Mietwohnung auszuziehen. Sie kauft sich eine Wiese in einem schwäbischen Dorf und lässt sich darauf eine kleine Holzhütte bauen - ihr neues Zuhause.

18.04.2017, 09:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer wandert, braucht nut, was er tragen kann

Es ist die bewusste Entscheidung für ein einfaches Leben: Fließend Wasser gibt es, Strom nicht.

"Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann" ist zweigeteilt: Im ersten Abschnitt erzählt Anne Donath, wie der Entschluss für das einfache Leben in ihr reifte. Sie beschreibt Erfahrungen, die sie in Nordafrika sammelt. Faszinierend findet sie die Tuareg, die in kleinen Hütten leben, die ihren Bedürfnissen genügen - ohne sich dafür auf Jahrzehnte zu verschulden.

Einfacher Lebensstil

Dann wagt sie das Experiment und kauft ihre Hütte. Dank des einfachen Lebensstils muss Donath relativ wenig arbeiten. Trotzdem schafft sie es, viele Urlaube zu machen. Die Reiseerfahrungen sind ein weiterer Schwerpunkt des Berichts.

Der zweite Teil des Buches ist in Versform geschrieben: Gewöhnungsbedürftig, doch auch hier finden sich viele Alltagsbeobachtungen, die zum Nachdenken anregen.

Anne Donath: Wer wandert, braucht nut, was er tragen kann, 272 S., Malik, 15 Euro, ISBN 978-3-492-40615-4.

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