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AB Elektronik schließt Produktion im Wahrbrink

Arbeitsplätze in Gefahr

Mehrere Hundert Menschen müssen um ihren Arbeitsplatz bei AB Elektronik bangen. Die Unternehmensleitung hat am Donnerstagmittag angekündigt, die Produktion im Wahrbrink zu schließen und zu verlagern. Insgesamt arbeiten dort momentan gut 600 Mitarbeitern. Doch es gibt ein kleines Trostpflaster.

WERNE

, 09.01.2014

„Der Bereich Forschung und Entwicklung wird ausgebaut“, erklärt Sprecher Manfred Neuhöfer. AB Elektronik wolle in diesem Bereich investieren: „Wir suchen händeringend nach Ingenieuren.“

Wie viele Mitarbeiter bei einer Produktionsverlagerung ihren Job verlieren, welche Bereiche genau betroffen sind, wohin die Produktion zieht - darüber gibt es laut Neuhöfer noch keine genauen Angaben. Der Sprecher: „Das werden die Verhandlungen mit dem Betriebsrat ergeben.“  Und die stünden jetzt ganz am Anfang. Verhandlungsziel der Geschäftsführung sei es, die Produktion  so bald wie möglich und in einem vertretbaren Zeitrahmen schrittweise zu verlagern, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Der Mutterkonzern TT electronics ist mit Produktionsstandorten unter anderem in China, Mexiko und Rumänien vertreten.

Thomas Rinschede, Geschäftsführer von AB Elektronik Werne: "Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass es zu dieser strategischen Maßnahme keine Alternative gibt. AB Elektronik hat bereits mehrfach in den vergangenen Jahren Projekte zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung durchgeführt. Seit der Unterzeichnung des ‚Standort- und Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrages‘ Anfang vergangenen Jahres hat sich die Profitabilität in Werne allerdings weiter verschlechtert." 

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