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Bäche können frei fließen

WERNE „Es gibt keine Beanstandungen an Wernes Bachläufen im Zuständigkeitsbereich des Wasser- und Bodenverbandes Altlünen“.

von Von Elisabeth Plamper

, 13.11.2007

Diese erfreuliche Mitteilung machte der zuständige technische Leiter Werner Greve schon vor Beginn der gestrigen Gewässerschau im Bereich Werne, Lünen, Selm und Olfen.

Auf die Besichtigung des Gerlingsbaches und Galgenbaches wurde deshalb verzichtet. „Es hat kein Anwohner besondere Vorkommnisse gemeldet“, erklärte der Werner Architekt. Und auch die Mahd im Spätsommer sei ohne besondere Vorkommnisse durchgeführt worden.

Schlechtes Wetter problematisch

 „Allein das Wetter hat uns zu schaffen gemacht,“ blickte Greve zurück, „denn wenn – so wie heute – die Pfützen auf dem Feld stehen, können wir keine Maschinen einsetzen.“ Im Notfall müssen die Arbeiten dann mit Spaten, Schüppe und Sense durchgeführt werden, bestätigte Werner Greve.

Naturnahe Gestaltung der Gewässer

Trotz des technischen Eingriffs ist das Ziel „eine möglichst naturnahe Gestaltung der Gewässer zu schaffen und zu erhalten“, betonte Josef Kodura vom Umweltamt des Kreises Unna, Fachbereich Wasser und Boden. Die Begehung der örtlichen Gewässer findet jeweils im Herbst eines jeden Jahres statt. Im Mittelpunkt steht die Feststellung der Fließgeschwindigkeit und der Beurteilung der Uferzonen.

Was wächst wo, wie hoch. Verwurzelungen von Sträuchern und Bäumen, Versandungen aber auch verstopfte Kanalrohre unter Feldzufahrten können den Bachlauf einengen oder gar ganz verschließen. Überschwemmungen sind im schlimmsten Fall die Folge, wissen die Teilnehmer aus Erfahrung.

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