Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Brustkrebs selbst ertasten

WERNE "Und was ist, wenn es Krebs ist?" Sie stand unter der Dusche und entdeckte ein erbsengroßes Knötchen im Brustbereich. Brustkrebs gehört zu einer der häufigsten Erkrankungen bei Frauen. Je früher er erkannt wird, um so größer sind die Heilungschancen.

von Von Elisabeth Plamper

, 16.11.2007

 Die Familienbildungsstätte bietet in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen zu diesem Thema an. Gynäkologin Elke Grotegut-Semik  informierte am Mittwochabend über die verschiedenen Vorsorgemaßnahmen bei Brustkrebs im Rahmen der Krebsvorsorge und erläuterte, wie Frauen mit Hilfe der Selbstuntersuchung Veränderungen im Bereich der Brust frühzeitig erkennen können.

"Nehmen Sie drei Finger und tasten Sie den ganzen Bereich von der Schulter bis zum Brustbein systematisch nach Veränderungen ab", erklärte die Ärztin. "Üben Sie verschieden starken Druck auf die einzelnen Stellen aus, damit sie im Gewebe eventuell tiefer liegende Knoten auch bemerken."

Wie sich solche Veränderungen, Knoten oder Verdickungen anfühlen können, dass "ertasteten" die Kursteileilnehmerinnen im Anschluss mit der "Mamma Care"-Methode selbst.

Ausführliche Informationsbroschüre

Die "Mamma-Care"-Methode umfasst eine ausführliche Informationsbroschüre zum Thema Selbstuntersuchung und ein Silikon-Modell in Form einer Brust mit fünf "versteckten" Knoten und Verdickungen.

Oft verzichteten Frauen auf das eigene Abtasten, weiß Elke Grotegut-Semik. Zum einen stecke die Angst dahinter, eine Veränderungen zu entdecken, zum anderen aber auch eine gewisse Unsicherheit dem eigenen Körper gegenüber. Wichtig sei, diese Schwellenängste zu überwinden.

 

Lesen Sie jetzt