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"Der Erfolg hat uns überrollt"

WERNE In ihren Entscheidungen bestätigt sieht sich die Leitung des Christophorus-Krankenhauses nach dem Erscheinen des Klinik-Führers Rhein-Ruhr 2008/2009.

von Von Wolfgang Gumprich

, 16.11.2007
"Der Erfolg hat uns überrollt"

Freuten sich über die Ergebnisse des Klinik-Führers Rhein-Ruhr 2007: Ärztlicher Direktor Dr. Bernhard Großerichter, Geschäftsführer Michael Goldt und Pflegedirektor Ludger Risse.

 „Wir haben im Prinzip das gleiche gute Ergebnis wie im Jahre 2005, wir liegen landesweit gesehen immer über dem Durchschnitt“, resümierten gestern bei einem Pressegespräch Geschäftsführer Michael Goldt, ärztlicher Direktor Dr. Bernhard Großerichter und Pflegedirektor Ludger Risse.

In allen Bereichen, die der Fragebogen abgeklopft hätte - Zufriedenheit mit den Ärzten, mit der Pflege, mit dem Zimmer, mit dem Essen - seien die Werner Patienten zufriedener als anderswo. „Der wahnsinnige Erfolg in der Wirbelsäulenchirurgie hat uns überrollt“, sagt Goldt. Hier hat das Werner Krankenhaus im Vergleich mit neun anderen einen ersten Platz bei der Zufriedenheit mit den Ärzten erreicht.

Dem Wettbewerb stellen

Der Anteil der Privatpatienten sei deutlich gestiegen, außerdem habe sich auch das Einzugsgebiet vergrößert. Die Patienten seien jünger als noch vor einigen Jahren, ihre Anspruchshaltung sei gestiegen, hat Goldt beobachtet. Andere Krankenhäuser hätten sich nicht mit allen Fachabteilungen an der Umfrage beteiligt, deutet Goldt Kritik bei der Vergleichbarkeit an, Werne hingegen wollte sich dem Wettbewerb mit dem „gesamten System“, stellen. Goldt: Wir wollten sehen, was der Patient von uns hält“.

Das relativ schlechte Abschneiden der Unfallchirurgie - ein 27. Platz von 46 Kliniken - führt Goldt darauf zurück, dass diese Abteilung zu wenig Platz habe und über zwei Etagen verstreut liege. „Das wird anders, die erste Etage wird komplett für die Unfallchirurgie eingerichtet“, verkündete der Geschäftsführer, die Umbauarbeiten sollen im Sommer beendet sein. Dann wird das Krankenhaus über 270 Betten verfügen, zur Zeit sind es 242.

Mehr Zweibettzimmer

Ein Großteil der Patienten, so Goldt weiter, werde dann in zwei-Bett-Zimmern untergebracht sein, in nur noch 28 Prozent aller Zimmer stünden dann drei Betten. Mit der Eröffnung des neuen Operationssaales rechnet die Krankenhausleitung im Mai. Das Bewegungsbad, so erläuterte Dr. Bernhard Großerichter auf Nachfrage, sei geschlossen worden, weil durch den medizinischen Fortschritt immer weniger Patienten es benötigt hätten. Der Platz wird nun für Personal-Umkleiden hergerichtet.

Der ärztliche Direktor formulierte auch den Ehrgeiz des Hauses: „Wir wollen und wir müssen besser sein, wir haben eine hohe medizinische Qualität und eine hohe Kompetenz.“

Der „Klinik-Führer Rhein-Ruhr 2008/2009“ ist im Buchhandel erhältlich.  

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