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Die Meisten wollen zur Wiehagenschule

WERNE Die Wiehagenschule ist offensichtlich die begehrteste Grundschule der Lippestadt. Dies legen die Anmeldezahlen nahe, die das Schulamt für die nächste Sitzung des Schulausschusses am 29. November aufgelistet hat.

von Von Rudolf Zicke

, 19.11.2007

Erstmals, und dies ist das Besondere, konnten Eltern ihre Kindern für das Schuljahr 2008/2009 eine Schule für ihr Kind frei wählen - das frühere System, nach dem die Schulbezirke die zuständige Schule zwingend vorgeschrieben hatten, ist per Landesgesetz abgeschafft.

Aktuelle Zahlen

Nach den aktuellen Zahlen haben Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte 90 Kinder an der Wiehagenschule, 79 Kinder an der Uhlandschule angemeldet; 22 Kinder sollen/wollen die Weihbachschule, 44 die Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum besuchen.

 

"Außen vor" steht die Wienbredeschule, da sie als einzige Gemeinschaftsgrundschule Regelschule für nicht-katholische Kinder ist. Für sie liegen 48 Anmeldungen vor.

Der Vergleich der tatsächlichen Anmeldezahlen mit einem "Was wäre, wenn ..." zeigt zum Teil Erstaunliches, was Schulfachbereichsleiterin Kordula Mertens allerdings wegen zahlreicher Unwägbarkeiten nicht interpretieren mochte.

Höchstkapazität erreicht

So scheint die Wiehagenschule nicht nur in ihrem unmittelbaren Umfeld sehr beliebt zu sein: Acht Kinder - darunter eins aus Lünen, zwei aus Stockum - mussten abgelehnt werden, weil mit 90 die Höchstkapazität erreicht ist. Und: Hätten nur Eltern die Wiehagenschule gewählt, für die sie die nächstgelegene Schule ist, wären hier nach den Berechnungen der Verwaltung lediglich 65 Kinder angemeldet worden.

Ganz anders sieht's bei der Uhlandschule aus: 79 Kinder wurden angemeldet, gälten die alten Schulbezirksgrenzen noch, wären es 90 gewesen und sogar 128, wenn die Eltern die nächstgelegen Schule gewählt hätten.

Die Zahl der angemeldeten Kinder an der Weihbachschule hat sich im Vergleich nahezu halbiert: 22 Kinder wurden tatsächlich angemeldet, 43 wären es bei der früheren Regelung gewesen.

Insgesamt haben sich die Eltern die Wahl nicht leicht gemacht. In immerhin 50 Fällen, berichtete Kordula Mertens, habe man hinter Eltern hinterher recherchieren müssen, weil sie sich nicht bis zum Stichtag 19.Oktober gemeldet hatten: "Ich bin froh, dass inzwischen aber alle Kinder gefunden und angemeldet sind."

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