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Eindrucksvolles Gemälde

WERNE Eines der außergewöhnlichsten Exponate in der Ausstellung "Kirchen, Kloster und Kapellen in Werne" ist das Altarbild aus dem Kapuziner-Kloster Werne von Kirchenmaler Heinrich Repke.

14.11.2007
Eindrucksvolles Gemälde

Das Repke-Altarbild im Werner Museum am Kirchhof.

Es entstand in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts und schmückte den Hauptaltar in der Klosterkirche bis Mitte der 50er Jahre. Dieses Altarbild zeigt den Heiligen Franziskus, wie er den Leichnam Christi vom Kreuz in seine Arme nimmt. Schon 2001 ist dieses circa fünf Meter hohe Gemälde in der Jubiläums-Ausstellung "300 Jahre Kapuzinerkloster in Werne" das erste Mal gezeigt worden.

25 Mitarbeiter

Heinrich Repke wurde 1877 in Werne geboren und ging im Alter von 14 Jahren in die Werkstatt des Malers Georg Goldkuhle nach Wiedenbrück, wo er 1907 ein eigenes Atelier für christliche Kunst eröffnete. In den 20er Jahren gehörte Repke zu den bekanntesten Kirchenmalern Westfalens - zeitweise beschäftigte er bis zu 25 Mitarbeiter in seiner Werkstatt. Unter seiner Leitung entstanden ca. 30 gemalte Kreuzwege mit jeweils 14 Stationsbildern, wovon einer heute im evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum am Ostring zu sehen ist.

Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit stellten die Kirchen-Ausmalungen dar, die mehr als 20 Kirchen in NRW und den Niederlanden ausschmückten. Eines seiner bedeutendsten Wandgemälde ist die "Kreuzigung Christi" in der St. Christophorus-Pfarrkirche in Werne, das auch heute noch zu sehen ist.

Vor 50 Jahren gestiftet

Vor ungefähr 50 Jahren wurde das hier in der Sonderausstellung befindliche Altargemälde des Heiligen Franziskus aus dem Hauptaltar der Kapuzinerkirche, den 1680 Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg gestiftet hatte, entfernt und das ursprüngliche Bild von Bruder Damian von Ratingen, das den römischen Feldherrn Linius zeigt, der mit seiner Lanze den Tod Christi prüft, wieder eingesetzt.

Noch bis Dezember ist das Repke-Altarbild in der Sonderausstellung zu sehen, bevor es wieder ins Kloster zurückkehrt, wo es der Öffentlichkeit vorerst nicht mehr präsentiert werden kann.

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