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Glanzvolle Klänge für Mali

WERNE Das Benefizkonzert, organisiert vom Lions Club Werne, in der St. Christophorus Kirche war ein voller Erfolg. Viele Besucher kamen, den Evangelischen Bläserchor Bönen zu hören und zu sehen.

von Von Julia Kwiatkowski

, 05.11.2007
Glanzvolle Klänge für Mali

Ein Benefizkonzert zu Gunsten einer Entbindungsstation in Dourougakoro (Mali), organisierte am Sonntag der Lions Club Werne in der St. Christophorus Kirche.

Schon früh zeigte sich am Sonntag, dass das Benefizkonzert in der St. Christophorus Kirche ein voller Erfolg wird. Die Kirche war gut gefüllt. Der Lions Club hat ein Benefizkonzert mit dem Evangelischen Bläserchor Bönen organisiert, dass für die Besucher kostenfrei war.

Sie konnten aber spenden, und zwar für den Aufbau einer Entbindungsstation in Dourougakoro in Mali. Der Lions Club in Werne an der Lippe unterstützt seit mehr als 25 Jahren soziale Projekte im In- und Ausland. Dabei geht es getreu dem Otto "we serve" unter anderem darum, den Gedanken der Völkerverständigung zu verfolgen.

Unterstützung für Mali-Projekt

Aktuell unterstützt der Lions Club Werne ein Projekt in Afrika. Vor Ort versorgt der Verein "Ka Mali Deme - Helft Mali e.V." die Bevölkerung seit Jahren in medizinischen Bereichen. So fließt der Erlös etwaiger Spenden der Besucher des Benefizkonzertes vom Sonntag in dieses Projekt.

Mit der Überschrift "Glanzvolle Bläserklänge" versprachen die Organisatoren mal eine andere Version von Bach, Händel oder Beethoven. So bekamen die Kirchgänger an diesem Tag zum Beispiel den Satz aus der Klaviersonate Ludwig van Beethovens "Pathetique", als bekannteste Melodie des Künstlers, neu bearbeitet für einen Bläserchor zu hören.

Bekannte Melodien

Die Ausführenden Larissa Neufeld (Orgel), Nina Pieper (Horn), Phillip Koch (Trompete) und der Evangelische Bläserchor Bönen unter der Leitung von Arno Niemietz spielten bekannte Melodien mit Arrangements, die in der vom Bläserchor vorgetragenen Form eher neu beziehungsweise unbekannter waren.

So auch "Jesus bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach als Choral für zwei Bläserchöre mit einem Arrangement von Fred Mills. Vor allem bei dem Stück "Canzona septimi toni No. 2" von Giovanni Gabrieli fühlten sich die Zuhörer eines neuen Raumklanges überrascht, als sich die Chöre in der Kirche für die Präsentation dieses Stückes verteilt hatten. Aber auch andere Stücke, wie das "Hallelujah" aus dem Oratorium Messiah von Georg Friedrich Händel, das etwas modernere "Preludio I" von Traugott Fünfgeld oder "Trumpet Voluntary" von William Boyce, gespielt als Solo für Trompete und Orgel, begeisterte die Anwesenden.

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