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IWK wirft Prinzen eigenmächtiges Handeln vor

WERNE Die Interessengemeinschaft Werner Karneval (IWK) bricht ihr Schweigen zum Streit mit ihrem zurückgetretenen ersten Vorsitzenden Dietmar Felski. Präsident Peter Haucke wirft Felski in einer Presseerklärung „eigenmächtiges Handeln“ vor.

von Von Helga Felgenträger

, 28.02.2008 / Lesedauer: 2 min

Es habe einen einstimmigen Beschluss des Vorstandes gegeben, nach dem offiziellen Besuch bei Hol di Fast zur Herrensitzung zu gehen.

Termin hat vorher festgestanden

Der Termin der Herrensitzung habe im Übrigen vor dem Termin von Hol di Fast festgestanden, so Haucke. Zum Zeitpunkt der Vorstandssitzung am 22. November habe es noch zwei Alternativtermine für die Kolpingveranstaltung gegeben - 25. Januar oder 1. Februar.

Wie es in der Presseerklärung heißt, habe man den Beschluss gefasst, auf jeden Fall Hol di Fast zu besuchen - mit Prinzenpaar und Gefolge. „Diese Entscheidung trug der erste Vorsitzende Dietmar Felski mit“, bemerkt der IWK-Vorstand.

Vorstandsbeschluss

Am Tag nach der Vorstandssitzung informierte, so die IWK, der Vorsitzende in der Funktion als Prinz zwei Vorstandsmitglieder,  doch gemeinsam mit der Prinzessin Hol di Fast bis zum Ende beizuwohnen. In der folgenden Sitzung habe der Präsident Felski deshalb ausdrücklich nochmals auf den „Vorstandsbeschluss“ hingewiesen. „Trotzdem handelte der Prinz eigenmächtig“, wirft ihm der Vorstand vor.

Missstimmungen

Er habe nach dem offiziellen Auftritt bei Hol di Fast, an dem das Prinzenpaar mit Gefolge und Mitglieder des Vorstandes teilnahm, gegen den Vorstandsentscheid gehandelt und ist zu Hol di Fast zurückgegangen.

Mit Ende der Session traf sich der Vorstand (21.Februar) zum Rückblick. Hier erklärte der Präsident, er könne aufgrund des Verstoßes nicht mehr mit dem Vorsitzenden Dietmar Felski (ein Tag später zurückgetreten) zusammenarbeiten. In der weiteren Diskussion habe sich herausgestellt, auch andere Vorstandskollegen sehen durch diesen Verstoß das Vertrauensverhältnis gestört.

Klarstellend weist der Vorstand darauf hin, dass der Anlass dieser Unstimmigkeiten nicht die Veranstaltung Hol di Fast war. Nach Aussage der IWK bedauert es der Vorstand, wenn es aufgrund der Vorkommnisse es zu Missstimmungen zwischen den Vereinen kommen sollte.

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