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Rechter Gehweg mit Asphalt, links ohne

WERNE Die Anwohner der kanalsanierten Straßenzüge in Evenkamp verstehen die Welt nicht mehr: Ein Gehweg ist asphaltiert, der auf der anderen Seite nicht.

von Von Wolfgang Gumprich

, 05.11.2007
Rechter Gehweg mit Asphalt, links ohne

Anrwohner der Brevingstraße und der umliegenden Straßen beklagen sich, dass die eine Gehwegseite geteert wird, die andere nicht.

"Warum," so fragt ihr Sprecher und Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Weihbach Michael Wende, "bekommt die eine Seite Gehweg eine asphaltierte Decke, die andere Seite nicht? Wohnen dort Menschen zweiter Klasse?"

"Historische Chance vertan"

Gestern Mittag versammelten sich einige Anwohner vor ihren Häusern, um den Vertretern der Presse das uneinheitliche Bild zu zeigen. Ihrer Meinung nach hätte die Stadt Werne eine historische Chance vertan, denn nur alle 50 Jahre würden Kanalrohre verlegt, da hätte man doch den Gehweg mitmachen können.

Der Logik kann Dipl. Ing. Wilko Böcker von der Abteilung Umwelt und Verkehr zustimmen, hält aber ein großes "Aber" entgegen: "Dies ist eine Kanalbaumaßnahme, da wird nur das ausgebessert, was wir kaputt gemacht haben". Nur so könne die Sanierung für die Anlieger beitragsfrei bleiben.

Breitere Straßenseite gewählt

Bei einem Endausbau beispielsweise mit Pflasterung auf beiden Gehwegseiten würden die Kosten auf die Anwohner umgelegt. Hier habe die Stadt aus Straßenbaumitteln die breitere Straßenseite ausgewählt, um dort ohne Kosten für die Anwohner durchgängig mit dem Gehwegfertiger eine asphaltierte Oberfläche herzustellen.

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