Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Viertklässler probieren sich am Anne-Frank-Gymnasium aus

Weiterführende Schulen

Neuen Unterricht entdecken: Das Anne-Frank Gymnasium stellte sich am Samstag seinen potenziellen Schülerinnen und Schülern vor - mit Experimenten und digitalen Quizformen.

Werne

, 02.12.2018
Viertklässler probieren sich am Anne-Frank-Gymnasium aus

Henri, Alicia und Lennart (v.l.) kochten gemeinsam mit Leon Rotkohl aus und versuchten anschließend, Stoffe einzufärben. Der Chemieunterricht machte Spaß. © Karolin Mersch

Elektroschaltkreise im Physikunterricht, Mikroskopieren in der Biologie und digitale Quizformen zum Englischlernen: Das Schnupperangebot am Tag der offenen Unterrichts am Anne-Frank-Gymnasium war so vielfältig wie die Interessen der Kinder selbst.

Aufgeregt wechselten die Viertklässler gemeinsam mit ihren Eltern die Räume in dem großen Schulgebäude. Hilfsbereite Schüler des Gymnasiums wiesen den Familien den richtigen Weg. Im Unterricht selbst durften die jungen Gäste sich dann selbst ausprobieren: Die zehnte Klasse hatte ein Mikroskopier-Quiz vorbereitet: Mithilfe der Jugendlichen lernten die Kinder, das Mikroskop richtig einzustellen. Justus (9) untersuchte eine Wasserpflanze auf seinem Objektträger. Die richtigen Antworten in dem anleitenden Quiz ergaben am Ende den Namen des Klassenraum-Skeletts.

Der neue Schulleiter Marcel Damberg freute sich über das große Interesse der Werner Familien. Sein Stellvertreter Thorsten Kluger hatte berichtet: „So voll war es noch nie!“. In acht kleineren Gruppen – eine geführt vom Schulleiter selbst – erkundeten diese das Schulgelände und den Unterricht.

Kooperation mit Firmen

Damberg liegt dabei vor allem die Stärkung des Mint-Bereichs am Herzen: Es stehen mehrere Kooperationen, darunter mit Werner Firmen, in Aussicht, die den Schulalltag abwechslungsreicher machen werden. „Unser Sprachprofil mit drei verschiedenen Fremdsprachen bleibt aber die Nummer Eins“, versicherte er. Die Schule bietet viele verschiedene Austauschprogramme an, wie zum Beispiel nach Kentucky oder Bailleul.

Stefan Böhm war vor zwei Jahren mit seiner Tochter selbst zu Gast bei dem Tag der offenen Tür. Mittlerweile ist er der Vorsitzende der Elternpflegschaft. „Es ist wichtig, von den Eltern selbst zu hören, wie es denn wirklich ist“, erklärte er. Die meisten Besucher würden sich dabei für die Atmosphäre des Gymnasiums interessieren. Böhm selbst ist von dieser überzeugt: Nach zwei Jahren fühlt sich seine Tochter immer noch wohl.

Lesen Sie jetzt