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Wiehagen-Grundschule bekommt weiteren Neubau

Politik stimmt zu

Die neue Wiehagen-Grundschule an der Stockumer Straße in Werne existiert zwar erst auf dem Papier. Und doch stimmte der zuständige Ausschuss bereits jetzt für einen weiteren Neubau auf dem Schulgelände. Der Grund: Es könnte in Zukunft ein fünfter Zug benötigt werden. Wir stellen die Pläne vor.

WERNE

27.01.2017

Der kombinierte Schul- und Betriebsausschuss kam am Dienstag zusammen. Anbau oder separater Neubau - so lautete die Frage. Drei Varianten stellte der zuständige Architekt vom Planungsbüro h4a, Prof. Klaus Legner, vor:

  • Variante 1: Anbau entlang der Stockumer Straße
  • Variante 2: Anbau im Mittelteil
  • Variante 3: separater Neubau an der geplanten Sporthalle

Der dritte Vorschlag wurde nicht nur von ihm favorisiert. Die Verwaltung sowie Klaudia Funk-Bögershausen, die künftige Schulleiterin, sprachen sich für den Neubau aus. „Dass die Räumlichkeiten ausgelagert sind, könnte sogar ein Vorteil sein“, meinte sie. In den Neubau würde dann die Offene Ganztagsschule (OGS) einziehen. Entstehen würde der Neubau an der Turnhalle der Schule. Im Frühjahr 2019 sollen die Arbeiten beendet sein.

Fünfter Zug kann kommen

Beide Ausschüsse folgten der Empfehlung einstimmig. Dadurch stünde auch Raum bereit, falls die Schule einen fünften Zug bekommen sollte. Neben den anfallenden Baukosten würden dann zudem 20.000 Euro für eine größere Lüftungsanlage im eigentlichen Schulgebäude anfallen, wo dann die OGS-Räume in Schulklassen umgebaut würden.

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Ob der fünfte Zug tatsächlich kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Die erklärte Schuldezernent Alexander Ruhe anhand von vier Schlagworten:

  • Flüchtlingskinder
  • Geburtensteigerung
  • Bauleitplanung
  • Inklusion 

Wie genau sich die alle auf die künftigen Schülerzahlen auswirken, konnte Ruhe nur skizzieren. Zum Beispiel die Anzahl an Flüchtlingskindern. „Derzeit sind 42 Flüchtlingskinder in den Schulen. In den kommenden Jahren erwarten wir weitere 29. Das ist eine signifikante Größe. Aber wir wissen nicht, ob wir damit dauerhaft rechnen können“, so Ruhe.

Externer Gutachter sollen Perspektiven überprüfen

Deshalb schlägt der Schuldezernent vor, „den Schulentwicklungsplan durch einen externen Gutachter prüfen zu lassen. Ich für meinen Teil sehe einige Auffälligkeiten, die uns schnell über einen fünften Zug sprechen lassen könnten“, sagte Ruhe. Die Kosten für solch einen Gutachter beliefen sich zwischen 5000 und 8000 Euro. „Gut angelegtes Geld“, versicherte Kämmerer Marco Schulze-Beckinghausen.

Alexander Ruhe rechnet für das Schuljahr 2018/19 bereits mit einem fünften Zug. „Nach aktuellem Stand bekommen wir dafür aber eine Lösung hin.“ Der optionale Neubau mache die Planungen für die Zukunft flexibel. Auch für 2023 rechnet der Schuldezernent mit einem fünften Zug. Rolf Weißner von der CDU sagte: „Wir müssen die Zahlen Jahr für Jahr im Blick halten und können dann variabel reagieren.“

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