Weßel bricht den Bann

Bochumer Derby

Der Tabellenführer ist im Derby erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Trotz Niederlage konnte aber auch der unterlegene SCW einiges an Selbstvertrauen tanken.

30.01.2011, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Weßel bricht den Bann

Weitmar 45 - SW Wat. 08 0:2 (0:0)Über die gesamte Spielzeit gaben die Gäste den Ton an. Die personell arg gebeutelten Hausherren stemmten sich jedoch mit Vehemenz und Engagement gegen die Angriffe, trotzdem hatte 08 vor allem im ersten Durchgang mehrere gute Möglichkeiten zur Führung, während Weitmar in dieser Phase ohne eigene nennenswerte Offensivaktion blieb. Wattenscheid brachte das Spielgerät freilich nicht hinter die Linie. Michael Jost und Daniel Cendrwoski ließen jeweils zwei Gelegenheiten ungenutzt, Paul Helfer hatte einmal kein Schussglück. "Unsere Spielweise hat mir gefallen, aber in der ersten Hälfte haben wir etwas liegen gelassen", bilanzierte Eduard Buckmaier, Trainer der Gäste, der seinen Mannen in der Kabine mit auf den Weg gab: "Spielt ruhig weiter, aber werdet vorne konsequenter."Berg-Chance Die erste Chance nach dem Wechsel hatten die Hausherren, doch zog Paul Vitt knapp am Kasten vorbei. Wattenscheid war insgesamt zwar weiterhin überlegen, doch es brauchte schon eines brachialen 20-Meter-Schusses von Mathias Weßel, um in der 64. Minute den Bann zu brechen. "Das war eine Erleichterung", atmete Buckmaier sichtlich auf. Als Dennis Berg in der 67. Minute den Ausgleich verpasste, brachte Wattenscheid den Sieg über die Zeit. Den Schlusspunkt setzte Paul Helfer in der letzten Minute bei einem Konter nach Querpass von Nico Buckmaier. "Ich bin froh, dass uns diesmal nach der Winterpause sofort ein Sieg gelungen ist", freute sich Trainer Eduard Buckmaier.Nicht belohnt45-Coach Stefan Schubert grübelte, ob beim Weitmarer Angriff vor dem 0:2 Marc Jansen gefoult worden war, räumte aber auch gleichzeitig unumwunden ein: "Die beiden Gegentore waren vermeidbar, doch der 08-Sieg geht in Ordnung. Man kann unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es ist aber schade, dass sie für ihren Einsatz nicht doch mit einem Pünktchen belohnt worden ist."

Basile, Hasecke, Moder, Viotto, Cirkel, R. Berg, Trottenberg, Vitt (58. Krüger), Sahlmen (62. Lohmann), D. Berg (68. Findeisen), Jansen.

Möller, R. Löhr, Jost, Kaiser, Weßel, Hildebrandt., Vural, N. Buckmaier, Kiral, Helfer, Cendrowski (75. Giertulla).

0:1 (64.) Weßel, 0:2 (90.) Helfer.