Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

Westfälisches Landestheater

Wenn der Geheimdienst mit Nazis kungelt

„Das München-Komplott“ am Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel ist ein zäher Politthriller ohne rechte Spannung. Von Kai-Uwe Brinkmann

Die Landestheater sind immer die ersten, die ihre neuen Spielpläne vorstellen, damit sich die Bühnen, auf denen sie gastieren, darauf einstellen können. Gestern haben die vier Landestheater in NRW (in Von Julia Gaß

Die Beatniks kommen ins Rentenalter - und werden damit zu einer interessanten Zielgruppe für die Stadttheater. Was liegt also näher, als ihren wilden Jugendjahren endlich mal eine abendfüllende Hommage zu widmen. Von Karsten Mark

Was steht in dieser Woche in Lünen an? Welche Termine sollten Sie nicht verpassen? Wir haben einen Blick in den Terminkalender von Vereinen, Verwaltung und Verbänden geworfen und die wichtigsten Veranstaltungen

WLT zeigt "4YourEyesOnly"

Für immer ein Flittchen?

Wut, Eifersucht, üble Nachrede gab es immer schon unter jungen Leuten. Zu Zeiten von Facebook und Co. gewinnt die Gerüchteküche aber eine Sprengkraft, die schon Teenager in den Suizid getrieben hat. Von Kai-Uwe Brinkmann

Malika ist ein gefeierter Star, ein Komet am Schauspielerhimmel. Klatschblätter gieren nach Details aus ihrem Leben. Was keiner weiß: Malika hat sich eine Legende zugelegt und verschleiert, dass ihr Vater Algerier ist. Von Kai-Uwe Brinkmann

Tankred Schleinschock am Piano, Samira Hempel singt und spielt. Paravent, Stuhl, Spiegel, kleines Podest. Mehr braucht es nicht für einen großen Abend, weil Stück und Lieder den Mutterwitz von Georg Kreisler Von Kai-Uwe Brinkmann

Westfälisches Landestheater

Mein Job, mein Haus, mein Frauchen

Nora (Pia Seiferth) kommt vom Shoppen und trällert "Last Christmas". Herrlich, dass ihr Torvald (Maximilian von Ulardt) jetzt Bankdirektor ist. Von Kai-Uwe Brinkmann

Haben Sie in der kommenden Woche schon etwas vor? Wir werfen einen Blick in den Kulturkalender, in die Veranstaltungshinweise von Vereinen und Verbänden, schauen in unseren Redaktionskalender und tragen Von Bettina Voss

Westfälisches Landestheater

Launiges „Maria, ihm schmeckt’s nicht“

Jan liebt Sara, Sara liebt Jan. Zeit, sich den Schwiegereltern vorzustellen und Hochzeitspläne anzumelden. "Mein Papa ist ein bisschen anstrengend", sagt Sara. "Er redet viel, er ist eine Art Windmaschine. Von Kai-Uwe Brinkmann

Vor 70 Jahren, am 1. November 1946, eröffnete das Westfälisches Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel. Horst Sommerfeld ist seit mehr als 50 Jahren theatertechnisch in der Stadt aktiv. Mit uns hat er Von Tobias Weckenbrock

Ende Oktober feiert das Deutsche Fußballmuseum seinen ersten Geburtstag. Dazu planen die Macher eine Festwoche, Details wollen sie aber noch nicht verraten. Dafür blicken wir aber auf das Programm der Von Jana Klüh

Von wegen Traumschiff. Im Krimiroman "Passagier 23" entwirft Sebastian Fitzek das Szenario eines Kreuzfahrtdampfers, wo Leute in geheimen Kammern schmachten. Da ist einer an Bord, der über Leichen geht. Von Kai-Uwe Brinkmann

Westfälisches Landestheater

Eine Jugendclique im Rausch

In Ajans Laube kreist der Joint. Die Clique macht Party, Charlotte (Johanna Pollet) wird 16 Jahre alt. Hoch die Tassen, noch ein Schnaps, wo bleibt der Joint? Die Teens hören Ragga und die Bee Gees, Annika Von Kai-Uwe Brinkmann

Westfälisches Landestheater

Sherlock junior auf der Spur des Verbrechens

Er trägt die Mütze von Sherlock Holmes, Stift und Block hat er parat, um zu notieren, was er gesehen hat. Als der Onkel seiner Freundin anrückt und nächtliche Aktivität entfaltet, wird "Meisterdetektiv Von Kai-Uwe Brinkmann

Es gibt Stellen, für die braucht man selbst in Castrop-Rauxel einen Geländewagen. Der ehemalige Ascheplatz vor dem Stadion der SG Castrop ist so ein Ort. Eine Herrichtung des inzwischen als "wilder Parkplatz" Von Michael Fritsch

Westfälisches Landestheater

Pop im Look, Pepp in Spiel und Sprache

Auf der Bühne des Westfälischen Landestheaters (WLT) prangt ein Goethe-Porträt im Stil Andy Warhols. Der Dichterfürst als Ikone der Pop Art. Knallig bunt die Kostüme, weinrot, hellblau, mintgrün. Pop Von Kai-Uwe Brinkmann

Flo und Diesel brechen in ein Lager ein. "Boah! Da steht ein Jaguar. Die Kühlerfigur bringt 50 Euro. Lass uns die abmachen!" Zwei Teenager, die mit gewagten Mutproben die Zeit totschlagen. "Stones" heißt Von Kai-Uwe Brinkmann

Am Westfälischen Landestheater

Darum geht es im neuen WLT-Jugendstück "Stones"

Zwei Jugendliche, ein paar Steine und ein Auto. Das Westfälische Landestheater (WLT) inszeniert das Stück "Stones", in dem es um Freundschaft, Langeweile und Schuld geht - und darum, wie eine jugendliche Von Fabian Paffendorf

Grober Fall von Majestäts-Beleidigung: Jemand hat dem Denkmal des Landesherrn einen Maulkorb verpasst. Sicher ein Querulant, der der Obrigkeit eins auswischen will. Der Staatsanwalt ermittelt. Von Kai-Uwe Brinkmann

Es gibt Berufe, in denen wird geduldet, oder womöglich sogar erwartet, dass diejenigen, die sie ausüben, schwul sind. Friseure, Modemacher oder Balletttänzer, die Männer lieben, müssen nicht mit Repressalien rechnen.

Forderung des Stadtgartennvereins

"Bühne raus" soll im Parkbad Süd bleiben

2016 findet das beliebte WLT-Format "Bühne raus!" im Parkbad Süd statt, weil der Marktplatz saniert wird. Dem Verein „Hände weg vom Stadtgarten“ genügt das nicht: Er möchte erreichen, dass die beliebte Von Michael Fritsch

Mit "Märchenmond" bringt das Westfälische Landestheater einen Klassiker der deutschen Fantasie-Literatur auf die Bühne. In unserem Video verrät Regisseur Tankred Schleinschock, warum das Stück eine gute Von Daniele Giustolisi, Jessica Will

Da sind sie wieder: frisch, glänzend und aufpoliert. Und es schien bei der Premiere der neuen "Liebesperlen" vom Westfälischen Landestheater (WLT) Castrop-Rauxel am Donnerstag auf der Halde Haniel in Von Julia Gaß

Ein Fest für Kostümbildner und Ausstattung (Beata Kornatowska). Die Bühne leuchtet im Gelb der Savanne. Links steht ein Affenbrotbaum, rechts eine Hütte, die auch Höhle sein kann. Obenauf räkelt sich Von Kai-Uwe Brinkmann

Westfälisches Landestheater

Vermes´ Mediensatire: Ich bin das Volk!

"Er ist wieder da": Hitler auf der Bühne des Westfälischen Landestheaters. Guido Thurk spielt ihn mit Bravour. Wer möchte, sieht bloß den Nazi-Hampelmann, der komödiantisches Gemeingut ist. Diese Inszenierung Von Kai-Uwe Brinkmann

Das richtige Stück zur richtigen Zeit: Mit "Er ist wieder da" zeigt das Westfälische Landestheater (WLT) nicht nur die Bühnenadaption eines sehr gut verkauften Romans, sondern schafft eine wahre Gesellschaftskritik. Von Benjamin Hahn

Westfälisches Landestheater

Gestrandet in der Pampa

Menschen im Hotel, in einer münsterländischen Kneipe mit Gästezimmern. Ein Wintereinbruch hält sie gefangen. Viel Zeit, einander auf den Wecker zu fallen. "Nicht ganz drei Tage" heißt das Bühnenstück Von Kai-Uwe Brinkmann

Familienstücke zur Weihnachtszeit

Märchenhaftes Schauspiel

Wenn Räuber ihr Unwesen treiben, Peter zum Mond reist und das Gespenst Sir Simon Bewohner seines Schlosses erzittern lässt, kann das nur eines bedeuten: Auf den Theaterbühnen der Region ist die Zeit der Von Lydia Klehn-Dressler

WLT: "Schmerzliche Heimat"

Die zwei Tode des Enver Simsek

Eins, zwei, drei, vier - neun Schüsse dröhnen über die dunkle Bühne. Abgefeuert wurden sie auf den Blumenhändler Enver Simsek, 1999 in Nürnberg. Er war das erste Opfer in der Serie der NSU-Morde, deren Von Kai-Uwe Brinkmann

Von Beate Zschäpe hat jeder ein Bild vor Augen - doch kaum jemand von den Opfern des NSU-Terrors. "Das ist schrecklich", meint Regisseur Christian Scholze. Daher bringt er das Stück "Schmerzliche Heimat" Von Lydia Klehn-Dressler

Theaterstück "Schmerzliche Heimat"

NSU-Terror auf der Bühne

Jeder weiß, wie Beate Zschäpe aussieht. „Doch kaum jemand hat ein Bild von den Opfern vor Augen. Das ist schrecklich“, sagt Regisseur Christian Scholze. Von Lydia Klehn-Dressler

Westfälisches Landestheater

Mr. Ripley - Vom Milchbubi zum Mörder

Es ist die Geschichte eines Verlierers, der die Chance ergreift, ein neuer Mensch zu werden. Dafür muss er morden, doch der Zweck heiligt die Mittel. Tom Ripley, "breaking bad": Er wählt das Böse, und Von Kai-Uwe Brinkmann

Feuerwehralarm, die Tafel, die Kanalreinigung: Vieles funktioniert, ohne dass wir es bemerken. Doch wie sehen die Abläufe dahinter aus? Unsere Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" soll diese Frage klären. Von Miriam Instenberg

Westfälisches Landestheater

Stones-Fieber in Castrop-Rauxel

Man achte auf Tankred Schleinschock. Wie ihm die Musik in den Körper fährt, wie er beseelt und verzückt mittänzelt! Die Lieder der Rolling Stones scheinen ihm ein Herzensding, folglich auch die Revue Von Kai-Uwe Brinkmann

Es wird gesungen, geklatscht und am Ende auch getanzt: Die Musik der Rolling Stones dominiert seit Freitagabend die Castroper Altstadt. Das Westfälische Landestheater (WLT) hat wieder die Bühne raus auf Von Peter Wulle

Westfälisches Landestheater

Kafkas "Verwandlung": Zaungast im Leben

"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt." Mit diesem Satz beginnt Franz Kafkas berühmte, viel interpretierte

Das Team des Westfälischen Landestheaters ist mittlerweile genervt. Denn jeden Tag fährt man acht Kilometer in ein Requisiten-Lager nach Herne-Holthausen und wieder zurück. Jetzt sehnen sie sich nach Von Peter Wulle

Es geht um Inzest, Krieg und Sprachlosigkeit - "Alles fließt" ist der Arbeitstitel von Luna Alis Theaterstück, mit dem sie sich beim Wettbewerb für Autoren mit Migrationshintergrund "In Zukunft II" des

Zwei jugendliche Außenseiter büchsen aus und erleben einen unvergesslichen Sommer: Der preisgekrönte Jugendroman "Tschick" von Wolfgang Herrndorf, der an einem unheilbaren Hirntumor litt und sich im Sommer

Sie sind zwischen 20 und 70 Jahre alt und haben ihre Wurzeln in Russland, Syrien, Nigeria, der Türkei, dem Iran und Irak. Die Neuauflage des bundesweiten Wettbewerbs "In Zukunft" für Autoren mit Migrationshintergrund

Thomas Manns "Mario und der Zauberer" (1929) gilt auch als hellsichtige Parabel auf den Ungeist des Faschismus. Mann erzählt von einem Hypnotiseur, den man als Chiffre für den Massen-Dompteur Mussolini sehen kann.

Der Mann muss nach Afrika telefonieren. Er steigert sich in eine Wut, hinter der mehr steckt als Frust über schlechte Verbindungen. Er ist zerrissen zwischen den Welten, aufgefressen von den Erwartungen