Westpark soll attraktiver werden

Keine Geldsorgen

BOCHUM Fast 30 Millionen Euro sollen bis Mitte 2010 in den Westpark fließen. Und trotz Investitionsstopp durch den Regierungspräsidenten darf das Geld ausgeben werden.

von Von Benedikt Reichel

, 19.05.2009, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vorteil für die Stadt: Ein Großteil der 13 Einzelmaßnahmen ist längst im Gange. Für das Pumpenhaus zum Beispiel liegt die Bewilligung der Fördergelder vor. Neben Küche- und Cateringbereich für die Jahrhunderthalle sollen hier auch Toiletten und ein Besucherzentrum für die Route der Industriekultur sowie eine Infolounge zur Kulturhauptstadt untergebracht werden. "Die Dach- und Fachsanierung werden wir hinbekommen", verspricht Stadtbaurat Ernst Kratzsch. Einzig für die Einrichtung der Infolounge seien noch städtische Mittel nötig, die der Regierungspräsident aktuell unter Verschluss hält, bis die Stadt ihren Haushalt auf Vordermann gebracht hat.Finanziert aus dem Topf der Stadterneuerung

Der grüne Rahmen und die Übergänge von Seiten der Alleestraße sind in Planung. Finanziert aus dem Topf der Stadterneuerung. Die Gelder liegen vor, die Stadt kann eigenmächtig entscheiden, für welche Maßnehmen es ausgegeben wird. Auch das geplante Parkhaus wird kommen und zu 100 Prozent vom Land gefördert. Bisher liegen zwei Entwürfe vor, die noch verfeinert werden müssen.Kulturhauptstadt

Geld ist also da, dennoch wird nicht alles rechtzeitig zum Jahr der Kulturhauptstadt fertig werden. Die Infolounge wird wohl vorerst in der Jahrhunderthalle untergebracht werden. Das Pumpenhaus wird erst im Sommer 2010 fertig gestellt sein. "Wir können während der Ruhr Triennale nicht bauen", erklärt Stadtbaurat Kratzsch die Verzögerung. Baubeginn ist für Ende Oktober dieses Jahres vorgesehen.