Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Westpark wird attraktiver

BOCHUM Da die Stellplätze für die Jahrhunderthalle an der Wattenscheider Straße in Zukunft wegfallen, soll ein Parkhaus gebaut werden.

von Von Volker Stemmann

, 11.09.2007 / Lesedauer: 2 min
Westpark wird attraktiver

<p>Der Westpark - hier mit der Wasserwelt - soll nach Auskunft von Politik und Verwaltung weiter aufgewertet werden. Dem entsprechenden Konzept wurde zugestimmt. Grosler</p>

Das geht aus dem überarbeiteten Konzept für den Bereich Innenstadt-West hervor, das in der  Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Grundstücke präsentiert wurde.

Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung, die Planungen zu konkretisieren. Der Ausschuss folgte dem Vorschlag von Clemens Kreuzer (CDU), beim Parkhaus-Bau für die Besucher einen direkten Zugang zur Jahrhunderthalle zu ermöglichen. "Der Fußweg für die Besucher ist bis zum Foyer der Jahrhunderthalle nur 80 Meter lang", so Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch. Dadurch werde die Attraktivität gesteigert.

Den Vorschlag der Verwaltung, das Parkhaus mit einem Büro- bzw. Dienstleistungsgebäude mit mehr als zehn Geschossen zu kombinieren, sieht Günter Gleising (Soziale Liste) kritisch: Ein Hochhaus würde das Gebiet entwerten. Mit der Jahrhunderthalle sei bereits eine städtebauliche Dominante vorhanden.

Laut Entwicklungskonzept sollen die an der Jahrhunderthalle liegenden denkmalgeschützten Gebäude saniert werden. Der kleine Wasserturm soll auch in Zukunft zum industriehistorischen Gesamtensemble gehören - ebenso wie die sanierungsbedürftige Turbinenhalle und die Dampfgebläsehalle.

Da das neue Konzerthaus der Bochumer Symphoniker entgegen der ursprünglichen Planung in der Innenstadt gebaut werden soll, kann das Pumpenhaus an der Jahrhunderthalle verbleiben. Nach Auskunft der Verwaltung soll hier die Gastronomie für den Westpark untergebracht werden. Eine attraktive Außenterrasse soll die Wasserwelt schmücken.

Zwischen der Wattenscheider- und der Gahlenschen Straße und den Gewerbeflächen wird ein rund zehn Meter breiter öffentlicher Grünstreifen mit Bäumen und Hecken angelegt. Durch Tore und Öffnungen in den Hecken sowie über Durchblicke zwischen den Bäumen bleiben die dahinter liegenden Gewerbeflächen sichtbar.

An Gewerbe-, Dienstleistungs- und Büroflächen stehen nach Mitteilung der Verwaltung rund 27000 Quadratmeter zur Verfügung, die an private Investoren vermarktet werden können.

An der Alleestraße und auf dem Stahlwerksplateau ist eine rund 20000 Quadratmeter große Fläche vorhanden, auf der Büros, Wissenschaft und Technik sowie Wohnungen angesiedelt werden sollen.

Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch: "Es geht nun darum, die Bebauungspläne aufzustellen.