Wie sich die Hörder Semerteichstraße entwickelt

Rund um das Geister-Hotel

Eine kleine Straße voller Geschichten: Auf der Hörder Semerteichstraße zwischen dem Platz an der Schlanken Mathilde und dem Eingang zum Hoetger-Park stehen einige der markantesten Hörder Gebäude, aber auch solche, die Fragen aufwerfen. Und: Am Anfang der Straße ist etwas Neues entstanden.

HÖRDE

, 08.08.2014, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Schild des Hotels »Zum weißen Rößl« hängt noch. Zimmer werden hier seit über 15 Jahren nicht mehr vermietet.

Das Schild des Hotels »Zum weißen Rößl« hängt noch. Zimmer werden hier seit über 15 Jahren nicht mehr vermietet.

Die Hoffnung vieler Unternehmer und Betreiber an dieser Stelle: Die Aufwertung des Friedrich-Ebert-Platzes könnte auch in die Semerteichstraße noch etwas mehr Leben bringen. Hinter der Lutherkirche bleibt der Blick an der Einmündung zur Kanzlerstraße hängen: An dem gelben Eck-Gebäude mit der großen Aufschrift „Hotel Zum Weißen Rößl“. Gäste-Zimmer gibt es hier seit gut 15 Jahren nicht mehr, dennoch hängen Schild und Haus-Aufschrift noch gut sichtbar, als müsste man für eine günstige Nacht in Hörde nur eben kurz nach dem Portier klingeln.

Obwohl die Hotel-Dichte im Stadtteil nie groß war und immer noch nicht ist, fehlt es – abgesehen von einzelnen Erinnerungen an Übernachtungen vor 40 Jahren – an Quellen zur Geschichte der Hausnummer 181. Dabei würde das „Weiße Rößl“ doch gut in die See-Nähe passen – eben am Phoenix- statt am Wolfgangsee wie in dem bekannten Musikstück der 1930er Jahre.

Schlagworte: