Willi Mathiszik muss Hürdentechnik ändern

Leichtathletik: TV 01

Es ist für Willi Mathiszik eine Rückkehr zu den Wurzeln: Der Wattenscheider Hürdensprinter bereitet sich jetzt mit der Unterstützung seines ehemaligen Trainers Peter Schörling auf die Sommersaison vor.

WATTENSCHEID

von Ruhr Nachrichten

, 09.03.2011, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Willi Mathiszik will sich nach seiner Verletzung in neuer Umgebung für die WM in Südkorea qualifizieren.

Willi Mathiszik will sich nach seiner Verletzung in neuer Umgebung für die WM in Südkorea qualifizieren.

Gleichzeitig ist er von Leipzig in seine alte Heimatstadt Rostock umgezogen. "Es ist eine Entscheidung aus familiären Gründen", betont der TV01-Mann, "in Rostock bin ich auch aufgewachsen. Ich werde mein Training weiterhin in enger Abstimmung mit dem DLV-Bundestrainer Track Cheick-Idriss Gonschinska gestalten. Ich denke, dass ich alt und erfahren genug bin, um ohne meine alte Trainingsgruppe zu trainieren."Knochenhautentzündung Willi Mathiszik hatte seit dem Sommer mit einer Entzündung an der Knochenhaut des Sitzbeins zu kämpfen. Im Moment, sagt der 01er, gehe es ihm sehr gut: "Ich war jetzt zweimal bei Dr. Andreas Falarzik in Wattenscheid. Danach konnte ich wieder über die Hürden laufen. Allerdings werde ich nicht so über die Hürde laufen können wie früher, da die Verletzung die Schwungbeinseite behindert."Neue Technik Über die notwendige Umstellung der Technik mache er sich aber keine Sorgen, so Mathiszik, der im April ein mehrwöchiges Trainingslager in den USA absolvieren will. Sein Ziel für den Sommer: natürlich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im südkoreanischen Daegu. In die Saison einsteigen will er am 28. Mai in Weinheim.