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Willi-Reinke-Straße: Neues Schild erzählt Werdegang des Brechteners

BRECHTEN Jetzt weiß jeder Besucher gleich Bescheid: Die Willi-Reinke-Straße, eine Stichstraße ab der Imigstraße, trägt jetzt ein so genanntes Legendenschild. Darauf sind die wichtigsten Daten aus dem Leben des Namensgebers und ehemaligen Bürgermeisters Willi Reinke aus Brechten zu lesen.

07.03.2009
Willi-Reinke-Straße: Neues Schild erzählt Werdegang des Brechteners

Selbsterklärend ist das neue Schild an der Willi-Reinke-Straße. Die Witwe des ehemaligen Bürgermeisters und Bezirksbürgermeister Helmut Adden enthüllen es.

Bei der Enthüllung des Schildes waren Willi Reinkes Witwe, Bezirksbürgermeister Helmut Adden und zahlreiche Anwohner vor Ort. Bereits Ende 2004 hatte die Bezirksvertretung beschlossen, die neu erschlossene Straße nach dem SPD-Politiker zu benennen. Der Entschluss, ein Legendenschild zu montieren, fiel vier Jahre später.

Der Namensgeber der 1052. projektierten Straße wurde am 9. November 1928 in Brambauer geboren. Seit 1962 wohnte er mit seiner Familie in einem Haus in der Straße Kehrbrock. Seit 1949 war Willi Reinke Mitglied der IG Metall. Dort wurde er mit nur 26 Jahren in den Betriebsrat gewählt, dessen Vorsitz er wenig später übernahm. 1963 zog Reinke für die SPD in den Rat der Stadt ein. Er war von 1969 bis 1979 Bürgermeister der Stadt Dortmund. Nicht nur in diesen Jahren setzte er sich für seinen Ortsteil ein: Bereits 1967 wurde aufgrund seiner Initiative die Turnhalle auf dem Gelände der Brechtener Grundschule gebaut.

  1973 machte er sich für die Einrichtung der Grundschule „Am Birkenbaum“ inklusive Turnhalle stark. Sechs Jahre später, nachdem Reinke Arbeitsdirektor bei den Dortmunder Stadtwerken geworden war, wurde er zum Altbürgermeister ernannt. Er bekam die Plakette der Stadt. 1982 erhielt er vom Presseverein Ruhr den „Eisernen Reinoldus.“ Willi Reinke ging 1992 in den Ruhestand. Er verstarb kurze Zeit später, am 11. Januar 1993.

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