Wilo investiert 60 Millionen Euro in die Zukunft

Neue Produktionshallen

Komplett neue Produktionshallen und Verwaltungsgebäude: Ein neues Tor nach Hörde, nicht weniger ist es, was die Wilo SE mittlerweile plant. Der Pumpenspezialist investiert 60 Millionen Euro in die Baumaßnahmen, satte 20 Millionen mehr als bisher bekannt. Und darin sind die Kosten für die Grundstückskäufe an der Nortkirchenstraße noch nicht enthalten.

HÖRDE

, 20.12.2014 / Lesedauer: 2 min
Wilo investiert 60 Millionen Euro in die Zukunft

Noch ist es eine Vision, wie künftig der gesamte überplante Bereich bei Wilo mit bis zu 180.000 Quadratmetern aussehen soll. Veränderungen sind noch möglich. Im Vordergrund ist die große neue Fabrikhalle zu sehen, im Hintergrund der Campus mit dem Verwaltungsgebäude, das maximal 20 Stockwerke haben soll. Die gläsernen Kuben im Hintergrund sollen etwa die Kantine, ein Museum, Seminarflächen und einen Showroom beherbergen.

Das AOK-Gebäude ist abgerissen, das frühere Gebäude von Hewlett Packard soll im August 2015 das gleiche Schicksal erleiden. Auf der damit geschaffenen Fläche von 44.000 Quadratmeter entsteht die neue, intelligente Produktionshalle. Dort werden nicht weniger Menschen als bisher arbeiten, doch sie werden dies effizienter tun. Das soll die Produktion um etwa 20 Prozent steigern. Anfang 2018 soll die Produktionshalle fertig sein. 

Zwei Jahre später der Campus Süd, auf dem das neue Verwaltungsgebäude emporwachsen soll, sowie weitere gläserne Kuben als Kantine, Büros, Seminargebäude, Showroom und ein Wilo-Museum. Ein kleiner See fungiert als Regenrückhaltebecken für den Pferdebach.

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Vier Leichtbauhallen wurden bereits auf einem ehemaligen Parkplatz errichtet, in die die Produktion ausgelagert werden soll. Eine große Weltkriegsbombe wurde dort kürzlich gefunden, die für eine große Evakuierung sorgte. „Wir gehen davon aus, dass noch mehr Bomben gefunden werden“, sagt der verantwortliche Architekt Martin Linge-Boom. Das Gelände liege genau in der früheren Einflugschneise der alliierten Bomber, die das Hoesch-Werk im Visier hatten.

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